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Entscheidung in Kranjska Gora„Die Regeln stellt der Berg auf“ Zurück an der Spitze
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Eiserne Nerven brachten Eva-Maria Brem die kleine Kristallkugel. / GEPA

Eiserne Nerven brachten Eva-Maria Brem die kleine Kristallkugel. / GEPA

Zurück an der Spitze

Sie hatten sehr geduldig sein müssen, die Mädels, die um die kleine Weltcupkugel im Riesentorlauf kämpften. Mehrere Wochen lang hatte kein Rennen stattgefunden, eine Zeit, in der die Tirolerin Eva-Maria Brem versucht hatte, die Spannung zu halten; mit Skitouren zum Beispiel. Zeit, in der die Münsterin sich Gedanken über ihre zuletzt drei vierten Plätze machen konnte. Und dann wurde auch das Rennen in Jasna in der Slowakei kurzfristig um zwei Tage verschoben. Keine optimale Vorbereitung für ein wichtiges Rennen.

 

Dennoch – am Tag X vermochte nichts und niemand Brem in der Niederen Tatra zu bremsen. Eva-Maria im roten Trikot der RTL-Führenden startete wie unter Starkstrom in den ersten Lauf und fuhr allen auf und davon. Einzig Lara Gut vermochte ihr nahe zu kommen. Brems härteste Konkurrentin um die kleine Kristallkugel, Viktoria Rebensburg, hatte gar 1,96 Sekunden verloren.

 

Die RTL-Trophäe schien für Brem damit bereits in Reichweite: Denn Rebensburg, Zwölfte nach Lauf eins, hätte nicht besser als Neunte werden dürfen. Doch die Olympiasiegerin 2010 drehte in Durchgang zwei auf wie die Tirolerin im ersten und katapultierte sich auf Rang zwei vor.

 

Brem brachte 0,27 Sekunden gegenüber Rebensburg ins Ziel und feierte ihren insgesamt dritten Weltcupsieg. „Ich war so was von bereit, das hat man in Lauf eins gesehen. Im zweiten habe ich gemacht, was ich machen musste“, beschrieb die Unterländerin.

 

Im längsten Riesentorlauf der Saison zeigte eine weitere Tirolerin auf: Stephanie Brunner, RTL-Fünfte von Flachau und Kombi-Siebente von Soldeu, kam auf Rang acht.

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