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Zwei  Kugeln mit einem Rennen fixierte Hirscher in Slowenien. / REUTERS/Bronic

Zwei Kugeln mit einem Rennen fixierte Hirscher in Slowenien. / REUTERS/Bronic

Entscheidung in Kranjska Gora

Der Abstecher nach Kranjska Gora mit zwei Riesentorläufen hintereinander hat sich für Marcel Hirscher in jedem Fall bezahlt gemacht. Denn nur 24 Stunden nach dem dritten Rang im ersten Rennen fuhr der 27-Jährige im zweiten RTL souverän auf Platz eins, fixierte damit nicht nur vorzeitig den Gewinn des RTL-Weltcups, sondern zwei Wochen vor dem Saisonfinale auch den fünften Gesamtweltcupsieg.

 

Obwohl es bei einem Vorsprung von 333 Punkten noch sieben Rennen gibt, war die Entscheidung gefallen, denn Norwegens Weltcup-Aspirant Henrik Kristoffersen hatte in Slowenien verkündet, nur noch drei Rennen zu fahren – und damit war alles klar: 333 Punkte Rückstand konnte Kristoffersen auch bei drei Erfolgen und keinem Hirscher-Punkt nicht mehr aufholen.

 

Und weil es in Slowenien gerade so fein war, diverse Feiern abzuhalten, sicherte sich Henrik Kristoffersen mit einem zweiten Slalomplatz hinter Hirscher ebenso uneinholbar die kleine Weltcupkugel für die Slalom-Disziplin. „Es ist unglaublich“, sagte der erst 21 Jahre alte Überflieger. „Ein Rennen vor dem Finale – das ist ein bisschen Hirscher-Style. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht.“

 

Und dann gab Marcel Hirscher gleich die Devise für das Weltcupfinale in St. Moritz aus – „Spaß haben für die restliche Saison“, lautet nun sein Motto. „Befreit Ski zu fahren ist ein Genuss und eine Freude.“ Hintergründiger Nachsatz: „Es ist eine ganz andere Situation. Man steht am Start, und es geht nur um den Spaß am Sport. Das vergisst man ja oft, wenn es um die Kugel geht.“

 

Erfreulich aus Tiroler Sicht: Neben dem Trio Hirscher/Schwarz/Marc Digruber konnte sich auch der Fieberbrunner Manuel Feller für den finalen Slalom in St. Moritz qualifizieren.

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