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Marcel Hirscher raste wie erhofft auf das Podest. / GEPA

Marcel Hirscher raste wie erhofft auf das Podest. / GEPA

Mit altem Schuh in der Erfolgsspur

„Besser geht’s nicht.“ Sagte ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher vor ein paar Wochen und bezog sich auf die sommerlichen Winter-Camps in Chile und Neuseeland.

 

Marcel Hirscher war weder da noch dort, er blieb zu Hause. Nicht zum ersten Mal und nicht ohne Grund. Abgesehen davon, dass es sich auch auf heimischen Gletschern ganz passabel trainieren lässt, ist für den Salzburger die Nähe zu seiner Skifirma das Um und Auf.

 

Keine Woche, in welcher der Paradetüftler nicht mehrmals im „Atomic Pro Center“ in Altenmarkt aufgetaucht wäre, um seine Erfahrungswerte von der Piste umgehend in neue Technologien umzumünzen.

 

Wie Hirscher noch zwei Tage vor dem Start in Sölden einräumte, stand dabei auch ein neues Schuhprojekt im Fokus. Eines, das sich vielversprechend anließ, aber bis Sölden nicht zu realisieren war. Und weil Österreichs Ski-Superstar bis zuletzt über fehlenden Speed und mangelnde Form klagte, machte er das, was Otto Normalverbraucher auch machen würde, wenn ihn der (neue) Schuh drückt. Er zieht den alten an. Und der passte.

 

So gut, dass er mit einer akrobatischen Einlage einen Fast-Ausfall im zweiten Durchgang verhinderte. Das ließ sogar seinen drittplatzierten Kollegen Felix Neureuther kopfschüttelnd zurück: „So etwas bringt nur Marcel zustande.“ Der Mann des Tages hieß dennoch Alexis Pinturault, was auch Hirscher einräumte. „Wenn er keinen Fehler macht, dann ist er derzeit nicht zu schlagen. Also muss ich zulegen.“

 

Wie überhaupt der Weg zum zweiten Platz sehr spannend gewesen sei, ergänzte der 39-fache Weltcup-Sieger. „Und das auch, wenn mir das mit dem Tiefstapeln niemand glaubt.“

 

In Summe war es dann auch egal. Hirscher war wieder in alter Stärke zurück und bestätigte: „Es hat sich wenig verändert zu letztem Jahr. Die Vorbereitung war gut, sonst würde ich nicht auf dem Podium stehen.“

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