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Eva-Maria Brem enttäuschte in Sölden. / EXPA/Groder

Eva-Maria Brem enttäuschte in Sölden. / EXPA/Groder

Mit der Kraft der großen Kugel

Alle Jahre wieder zum Weltcupauftakt in Sölden – Bilderbuchwetter am Gletscher, tausende begeisterte Fans und eine Siegerin, die ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht geworden war.

 

Die amtierende Gesamtweltcup-Siegerin Lara Gut war der Konkurrenz auf und davongefahren und zwar in einer Dominanz, die dieser Rätsel aufgab. Bereits in Durchgang eins hatte Gut alle Experten mit der Zunge schnalzen lassen – die Tirolerin Eva-Maria Brem lag mit saftigen 3,11 Sekunden Rückstand immer noch auf dem elften Rang.

 

„In Sölden ist es meistens so, dass man im ersten Lauf Gas gibt und im zweiten versucht, den Schaden in Grenzen zu halten. Der zweite war ein Kampf“, meinte die 25-Jährige nach ihrem 19. Weltcupsieg, dem zweiten in Sölden nach 2013.

 

Zu kämpfen hatten aber vorrangig die anderen Athletinnen. Keine der übrigen Top-Favoritinnen schien beim Saisonauftakt annähernd so gut in Form zu sein wie Gut, die zudem eingestand, dass die „Anspannung sehr groß“ war.

 

Einzig US-Star Mikaela Shiffrin, Siegerin von 2014, zeigte sich bereit für das prophezeite Gesamtweltcup-Duell mit Gut und war zufrieden. „Ich habe viel Riesentorlauf trainiert. Ich bin gut gefahren, aber Lara war sehr stark, sie war auf einem höheren Niveau als alle anderen“, meinte die 21-jährige Olympiasiegerin, die aber bereits 1,44 Sekunden Rückstand hatte.

 

Hinter den beiden folgten mit Premieren-Podestfahrerin Marta Bassino aus Italien und der Zillertalerin Stephanie Brunner zwei hoffnungsvolle Talente.

 

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