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Ein Triumphschrei zum AbschlussKenianische Sieger am Achensee „Feiern? Ich esse lieber noch ein paar Pommes“
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Übersicht September Schwaz mit dem Remis Ein Triumphschrei zum Abschluss „Feiern? Ich esse lieber noch ein paar Pommes“ Kenianische Sieger am Achensee Punkte-Geschenk für die Präsidentin 3:2 – Säumel markiert den Doppelpack „Der Hannes schaut uns von oben zu“ „Sind da, wo wir hingehören“ Mit Routine ins Bronze-Glück Torspektakel im Tiroler Derby Kitzbühel feierte Auftaktsieg Bronze in Rijeka Geburtstagskind belohnte sich selbst „Freude pur“ an der Hotelbar Schwaz rockt die Liga Jakob Schubert pokerte sich zu Silber Dank Trainereffekt Erfolg für Wacker Pöltl rät Freshman zur Drecksarbeit Nächster Zähler für die Eichhörnchen Ski-Szene trauert um Brunner Sieg bei der Baby-Party Kleines Wattens wieder ganz groß
Thomas Steger, der als Dritter auftrumpfte. / R. Mühlanger

Thomas Steger als Dritter / R. Mühlanger

„Feiern? Ich esse lieber noch ein paar Pommes“

Im Vorjahr hatte er wegen Magenbeschwerden noch aufgegeben, heuer demonstrierte Thomas Steger sein großes Potenzial und holte sich bei der Triathlon-EM in Walchsee sensationell die Bronzemedaille. Eine großartige Performance des ausgelaugten, aber überglücklichen Jenbachers.

 

Im Ziel hatte er sich einfach „fallen“ lassen, vollkommen fertig, aber nach dem Blick auf die Anzeigetafel huschte ein Lächeln über sein Gesicht. „Dritter. Das fühlt sich für mich an wie ein Sieg“, sagte der 24-Jährige, der bei dieser Heim-EM nicht zu den Top-Favoriten gezählt hatte. „Gehofft habe ich natürlich schon auf einen Spitzenplatz, aber nie mit Bronze gerechnet“, so das erste Statement.

 

Nicht nur Freundin und Triathletin Lisa-Maria Dornauer war stolz auf ihren Thomas, quasi ganz Triathlon-Tirol – angeführt von Präsident Julius Skamen, Schwimmtrainerin Heidi Steinacher und EM-Veranstalter Andreas Klingler – lag sich in den Armen.

 

Steger hatte auf dem Weg zu Bronze einige Hürden zu meistern. Nach dem Schwimmen (1,9 km) noch in der Top-Gruppe, lief es auf der Radstrecke (90 km) nicht mehr reibungslos. „Eine Bodenwelle hat meinen Sattel verschoben, also musste ich die zweite Runde fast komplett im Stehen fahren“, erzählte Thomas von seinem „Husarenritt“.

 

Ein zweites Missgeschick in der Wechselzone brachte ihn dann völlig außer Tritt. Der spätere EM-Dritte hatte unerlaubt die Strecke abgekürzt und dafür eine 30-Sekunden-Zeitstrafe kassiert. „Ich dachte schon, das wird nichts mehr.“

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