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„Die Welt werden wir nicht mehr zerreißen“Erstes Saisonpodest Der Koasakönig aus dem Kaunertal
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Übersicht Februar 500 Läufer beim Jubiläums-Trail Die Freude und die Fragezeichen VC Tirol glückte Revanche Daniel Gavans Ärger Als ob es gestern gewesen wäre Janine Flock und ihre große Liebe St. Moritz Toutant und der Wind wirbelten um die Wette Wie so oft allen auf und daVonn Zwei Punkte, die wenig wert sind Jansrud nahm für Olympia Maß Schöpf kam, sah und traf „Es tut gut, wenn Gut vorne ist“ Auf Bronze fehlten nur zwei Hundertstel Ohne Nerven zum Titel MEVZA als Solo für Hypo Maier sorgte für EM-Sensation Graz nahm den Haien die letzte Hoffnung Bronze für Penz/Fischler Tschechische Festspiele im Schneetreiben Nur ruhig bleiben: Schwaz krönte Aufholjagd mit Sieg Slowenien dominant Hengsters versöhnliches Comeback „Die Welt werden wir nicht mehr zerreißen“ Der Koasakönig aus dem Kaunertal Erstes Saisonpodest Gedämpfter Jubel über WM-Bronze Freund Matthias sorgte für finalen Silberschliff Ein Hammer, dieser Rekord Kammerlander gewann Saisonabschluss Alter Charakter, neue Stärke Weirathers Siegpremiere Gruber staunte nach Triumph über Frenzel Beste Motivation für Olympia Wackers später Sieg Vier sind nicht zu bremsen Zwei etwas andere Rekorde Vom Achensee- zum Wasalauf Sprachlos nach WM-Medaillen
Erst Wetterpech, dann strahlender Sonnenschein und ein Tiroler Sieger – tolles Finale des Koasa-Wochenendes/ M. Rauschendorfer

Beim Start sah es noch triste aus ... / ofp kommunikation

Beim Start sah es noch triste aus ... / ofp kommunikation

Erst Wetterpech, dann strahlender Sonnenschein und ein Tiroler Sieger / M. Rauschendorfer

Der Koasakönig aus dem Kaunertal

Irgendwann einmal muss Schluss sein mit den tschechischen Langlauf-Festspielen in St. Johann, hatte sich der Kaunertaler Urban Lentsch gedacht und siehe da – gedacht, getan! Denn nicht einer der favorisierten internationalen Teilnehmer, sondern der Tiroler selbst lief zum Sieg in der Königsdisziplin über die 50 Kilometer.

 

„Ich habe gewusst, dass ich gut drauf bin, aber bei so starken Gegnern hätte ich nicht einmal mit einem Podestplatz gerechnet“, kommentierte Lentsch. Der 21-jährige Heeressportler schaffte es aber von Anfang an, an der Spitzengruppe um Favorit Jiri Rocarek dranzubleiben: „Ich konnte alle Attacken parieren. Es hat weh getan, aber ich war gut drauf.“

 

Koasalauf-Präsident Sigi Joast war Augenzeuge des dramatischen Zieleinlaufes im Koasastadion: „Da ist ein ganzer Haufen von Läufern ins Stadion gelaufen, bis zur Ziellinie wurde um den Sieg gekämpft.“ Am Ende durfte der 21-jährige „Local hero“ jubelnd die Hände in die Höhe reißen. Lentsch: „Das ist so ein Wahnsinn, das hätte ich mir nie gedacht. Ich bin megahappy.“

 

Für Organisator Sigi Joast war der Sieg des Lokalmatadors das Tüpfelchen auf dem i: „Heuer hatten wir Glück in jeder Beziehung.“ Vor einer Woche habe man mit „Bauchweh“ entschieden, den Koasalauf trotz der unsicheren Wetterlage durchzuführen: „Einige andere Volksläufe mussten wegen Schneemangels abgesagt werden. Dass es bei uns jetzt so gut geklappt hat, freut uns natürlich umso mehr.“

 

Insgesamt rund 1500 Läufer aus 27 Nationen und 300 Kinder sowie die guten Bedingungen auf der Strecke geben dem Koasa-Präsidenten Recht. Anders als ihr Landsmann Rocarek konnten die Tschechinnen Adela Boudikova (50 km) und Karolina Grohova (28 km) ihre Siege vom ersten Tag wiederholen.

 

Bei den Herren musste sich der Osttiroler Clemens Blaßnig (St. Veit in Defereggen) über 28 km nur dem Deutschen Max Olex geschlagen geben, Anita Ludl (Münster) belegte über 28 Kilometer Platz zwei. Beste Tirolerin über 50 Kilometer wurde Kathrin Ritzer (Walchsee) als Siebte.

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