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Auf Bronze fehlten nur zwei HundertstelMEVZA als Solo für Hypo Ohne Nerven zum Titel
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Übersicht Februar 500 Läufer beim Jubiläums-Trail Die Freude und die Fragezeichen VC Tirol glückte Revanche Daniel Gavans Ärger Als ob es gestern gewesen wäre Janine Flock und ihre große Liebe St. Moritz Toutant und der Wind wirbelten um die Wette Wie so oft allen auf und daVonn Zwei Punkte, die wenig wert sind Jansrud nahm für Olympia Maß Schöpf kam, sah und traf „Es tut gut, wenn Gut vorne ist“ Auf Bronze fehlten nur zwei Hundertstel Ohne Nerven zum Titel MEVZA als Solo für Hypo Maier sorgte für EM-Sensation Graz nahm den Haien die letzte Hoffnung Bronze für Penz/Fischler Tschechische Festspiele im Schneetreiben Nur ruhig bleiben: Schwaz krönte Aufholjagd mit Sieg Slowenien dominant Hengsters versöhnliches Comeback „Die Welt werden wir nicht mehr zerreißen“ Der Koasakönig aus dem Kaunertal Erstes Saisonpodest Gedämpfter Jubel über WM-Bronze Freund Matthias sorgte für finalen Silberschliff Ein Hammer, dieser Rekord Kammerlander gewann Saisonabschluss Alter Charakter, neue Stärke Weirathers Siegpremiere Gruber staunte nach Triumph über Frenzel Beste Motivation für Olympia Wackers später Sieg Vier sind nicht zu bremsen Zwei etwas andere Rekorde Vom Achensee- zum Wasalauf Sprachlos nach WM-Medaillen
Thomas Kammerlander schwenkt in die Zielgerade ein und holte sich Gold. /FIL/P. Maurer

Thomas Kammerlander schwenkt in die Zielgerade ein und holte sich Gold. / FIL/P. Maurer

Ohne Nerven zum Titel

Fünf Weltcup-Rennen hatten die Naturbahnrodler in dieser Saison bisher absolviert – viermal war Thomas Kammerlander auf dem Podest gestanden. Aber jeweils nur auf Platz drei, hinter den beiden Südtirolern Patrick Pigneter und Alex Gruber.

 

Doch im wichtigsten Rennen der Saison, der Europameisterschaft in Moos in Passeier, gelang es dem Umhausener, den Spieß umzudrehen. Er holte sich mit zwei perfekten Läufen die Goldmedaille.

 

„Dieser Titel freut mich ungemein. Bei der WM vor sieben Jahren hatte mich Patrick noch um vier Hundertstel abgehängt, diesmal gelang mir die Retourkutsche“, genoss der Neo-Europameister seinen Sieg.

 

27 Hundertstel Vorsprung auf den jahrelangen Dominator dieser Sportart, das sei schon etwas: „Patrick fährt eigentlich immer so gut wie fehlerfrei, um ihn zu schlagen, muss man schon eine perfekte Fahrt hinlegen.“

 

Mit zweimaliger Laufbestzeit ließ Kammerlander keine Zweifel aufkommen, dass die Strecke im Passeier wie maßgeschneidert für ihn war. Trotz einer tollen zweiten Fahrt von Pigneter zeigte der Umhausener keine Nerven: „Ich hab’ mir das angeschaut, hab’s ausgeblendet und bin dann gefahren wie im Training.“

 

Für den seit neun Jahren im Weltcup startenden Kammerlander ist der EM-Titel im Einsitzer der bisher größte Erfolg – und auch ein Trost für den fast sicher verpassten Gesamtweltcup, das eigentliche Saisonziel: „Der Weltcup ist für mich das Größte, aber auch der Europameistertitel war ein großes Ziel von mir.“

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