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Toutant und der Wind wirbelten um die WetteZwei Punkte, die wenig wert sind Wie so oft allen auf und daVonn
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Übersicht Februar 500 Läufer beim Jubiläums-Trail Die Freude und die Fragezeichen VC Tirol glückte Revanche Daniel Gavans Ärger Als ob es gestern gewesen wäre Janine Flock und ihre große Liebe St. Moritz Toutant und der Wind wirbelten um die Wette Wie so oft allen auf und daVonn Zwei Punkte, die wenig wert sind Jansrud nahm für Olympia Maß Schöpf kam, sah und traf „Es tut gut, wenn Gut vorne ist“ Auf Bronze fehlten nur zwei Hundertstel Ohne Nerven zum Titel MEVZA als Solo für Hypo Maier sorgte für EM-Sensation Graz nahm den Haien die letzte Hoffnung Bronze für Penz/Fischler Tschechische Festspiele im Schneetreiben Nur ruhig bleiben: Schwaz krönte Aufholjagd mit Sieg Slowenien dominant Hengsters versöhnliches Comeback „Die Welt werden wir nicht mehr zerreißen“ Der Koasakönig aus dem Kaunertal Erstes Saisonpodest Gedämpfter Jubel über WM-Bronze Freund Matthias sorgte für finalen Silberschliff Ein Hammer, dieser Rekord Kammerlander gewann Saisonabschluss Alter Charakter, neue Stärke Weirathers Siegpremiere Gruber staunte nach Triumph über Frenzel Beste Motivation für Olympia Wackers später Sieg Vier sind nicht zu bremsen Zwei etwas andere Rekorde Vom Achensee- zum Wasalauf Sprachlos nach WM-Medaillen
"Meine Motivation ist größer denn je ..." / REUTERS/Ebenbichler

"Meine Motivation ist größer denn je ..." / REUTERS/Ebenbichler

Wie so oft allen auf und daVonn

„Ich bin nicht unschlagbar“, hatte Lindsey Vonn kurz nach ihrem Doppelsieg in Cortina schmunzelnd den Reportern erzählt. Nur ein paar Tage später, in Garmisch, waren diese Worte gleichsam nichts mehr wert, denn: mit 1,51 Sekunden Vorsprung war die 31-jährige Amerikanerin in der Abfahrt zu ihrem 76. Sieg im Weltcup gerast. Ihre Reaktion? „Seventy-six – das ist einfach unglaublich“, strahlte Lindsey mit der Sonne um die Wette.

 

Vonn stellte sich lächelnd den Smartphones für Selfies, stand reihum Rede und Antwort und freute sich an der Seite ihres Vaters Alan Lee Kildow, der auch zu Besuch zu der Familie ihrer Freundin Maria Riesch in Garmisch gekommen war. „Papa hat gesagt, ich hätte Fortschritte gemacht. Ich selbst bin mir nicht so sicher“, stapelte die Dame aus Vail tief, um dann umso selbstbewusster zu sagen: „Ich denke, ich habe die Balance gefunden.“

 

In mehrfacher Hinsicht: technisch durch verbessertes Gleichgewicht nach Trainingseinheiten mit nur einem Ski und mental durch das bewusste Abwägen zwischen Risiko und Taktik: „Ich kenne mein Limit und muss auch mit Kopf fahren, nicht nur mit Herz.“ Dass zu viel Vollgas nicht gut sei, habe sie etwa bei ihrer einzigen Pleite dieser Saison, beim Ausfall in Val d’Isère, gelernt. Ihr einziger Nuller zwischen nun fünfmal 100 Abfahrtspunkten.

 

Aber – von der Form ihres Lebens wollte Vonn trotz ihrer 1000 Zähler im Gesamtweltcup nicht sprechen: „Ich denke, ich bin gleich gut wie in der Saison 2011/12, nur meine Motivation ist nach den Verletzungen größer denn je.“

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