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Zwei Bestzeiten brachten nichtsWie der Phönix aus der Asche Am Hausberg zerbrachen Reichelts Träume
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Schlägst du mich, dann schlag ich dich – Showeinlage der beiden Slalom­stars am Fuß des Ganslernhanges. / GEPA

Schlägst du mich, dann schlag ich dich – Showeinlage der beiden Slalom­stars am Fuß des Ganslernhanges. / GEPA

Am Hausberg zerbrachen Reichelts Träume

Peter Fill aus Südtirol durfte sich heuer als Sieger auf der Streif feiern lassen. Ein Erfolg, der überschattet worden war von schweren Stürzen der Top-Favoriten wie Aksel Lund Svindal oder Hannes Reichelt und letztlich auch Georg Streitberger. Dem Trio war die Kompression nach der Hausbergkante zum Verhängnis geworden, alle drei mussten via Hubschrauber abtransportiert werden. Ein Schock für Athleten, Veranstalter und auch die Zuschauer.

 

Dass es an diesem Tag überhaupt einen Kitzbühel-Sieger 2016 gab, hing eine Zeit lang am seidenen Faden. Nach den schweren Stürzen hatte die Rennleitung kurz einen Abbruch überlegt, beendet wurde die Konkurrenz dann tatsächlich mit der Startnummer 30. Es war eine Abfahrt, die von Beginn an unter keinem guten Stern gestanden war. Der Start musste verkürzt werden, immer wieder behinderte starker Schneefall eine reibungslose Abwicklung des Rennens.

 

Obwohl das Rennen einen extrem bitteren Beigeschmack hatte, durfte sich Peter Fill über seinen ersten Sieg auf der Streif freuen. „Es ist einfach ein Traum! Ich habe sehr viel riskiert und zum Glück ist alles gut ausgegangen. Eine unglaublich schwere Abfahrt, die Stürze sind natürlich sehr bitter“, sagte der glückliche Sieger im Zielraum. Auf den Ehrenplätzen reihten sich die Schweizer Beat Feuz und Carlo Janka ein.

 

Bester Österreicher war Vincent Kriechmayr als Siebenter, nach ihm wurde das Rennen abgebrochen, da aber 30 Läufer gestartet waren, wurde das Ergebnis trotzdem gewertet.

 

Spektakulär verlief dann auch der abschließende Slalom am Ganslern. Allein der knifflig gesteckte erste Durchgang, der wegen der ungewohnten Anfangspassage 40 (!) Ausfälle mit sich brachte, hatte für Gesprächsstoff gesorgt. Und natürlich das Duell Kristoffersen – Hirscher um den Tagessieg.

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