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Was soll ich nur machen? Marcel Hirscher ratlos in Kitzbühel. / REUTERS/Föger

Was soll ich nur machen? Marcel Hirscher ist in Kitzbühel ratlos. / REUTERS/Föger

Zwei Bestzeiten brachten nichts

Es war ganz einfach nicht der Tag des Marcel Hirscher, der an diesem schwarzen Freitag, zum Auftakt der Hahnenkamm-Renntage, anstatt der erhofften 200 gerade einmal 8 Punkte in der Kombination eroberte. Nur kurz war der schwer enttäuschte Hirscher als „Kombinationssieger“ gefeiert worden, ehe er disqualifiziert wurde. Fast nebensächlich – Svindal hatte den Super-G gewonnen, Reichelt war Dritter geworden.

 

In der Kategorie „Fluchtartiges Verlassen eines Zielraums“ dürfte der Auftritt von Marcel Hirscher im Ski-Weltcup ganz vorne liegen. Während FIS-Funktionäre, TV-Stationen und Experten noch rätselten, ob der 26-jährige Ski-Star im Kombinationsslalom wirklich eingefädelt hatte, war der bereits auf dem Weg ins Hotel. Keine fünf Minuten nach der Zielankunft. Zunächst hatte Hirscher noch mit den Schultern gezuckt: Vielleicht könnte es sich ja doch noch ausgegangen sein.

 

Aber die Bestätigung holte sich der Salzburger dann nicht mehr ab: Als die Disqualifikation offiziell ausgesprochen wurde, stand Hirscher in voller Montur beim Wachdienst am Ausgang, wartete auf Freundin Laura Moisl, die mit dem Rucksack folgte, und verschwand im Slalom zwischen Selfie-Jägern. Die Strafe für Einfädeln und Weiterfahren: 999 Franken (912 Euro).

 

Sieger des Tages war aber Aksel Lund Svindal. Der 33-jährige Norweger rutschte zwar als Super-G-Sieger und Führender im Kombinations-Slalom weg, verpasste wichtige Punkte. Dennoch: Svindal kassierte für seinen zweiten Kitzbühel-Super-G-Triumph nach 2013 100 Punkte und liegt damit 107 Zähler vor Hirscher. Einzig eine Verletzung der Sitzbeinmuskulatur machte bis zum Vortag noch Probleme.

 

Der Salzburger Hannes Reichelt wurde Dritter und stand zum dritten Mal in Folge auf dem Speed-Podest. Baumann wurde Achter.

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