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Sensation dank KampfgeistHaie in Graz chancenlos Weltcup feierte in Sölden ein Skifest
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Eine großartige Ski-Arena: das Gletscherstadion am Rettenbachferner. / Foto: GEPA

Eine großartige Ski-Arena: das Gletscherstadion am Rettenbachferner.
Foto: GEPA

Die Sensationssiegerin am Gletscher: Federica Brignone aus Italien. / Foto: EXPA/J. Groder

Die Sensationssiegerin am Gletscher: Federica Brignone aus Italien.
Foto: EXPA/J. Groder

Ted Ligety und Marcel Hirscher im Small Talk nach dem Weltcup-Auftakt. / Foto: REUTERS/D. Ebenbichler

Ted Ligety und Marcel Hirscher im Small Talk nach dem Weltcup-Auftakt.
Foto: REUTERS/D. Ebenbichler

???/ Foto: GEPA

Saisonziel im Blick ... / Foto: GEPA

Weltcup feierte in Sölden ein Skifest

Der Winter ist da. Eiskalt fiel er über Österreichs Skirennläuferinnen her. Zum Saisonauftakt lachten zwar bestens aufgelegte 14.000 Zuschauer in der Sonne auf dem Ötztaler Gletscher, aus den Top Ten der Endabrechnung aus österreichischer Sicht allerdings einzig Eva-Maria Brem als Achte. Doch selbst die Münsterin, in der Vorsaison mit dem Abo auf das Riesentorlauf-Podest, strahlte schon bedeutend mehr.

 

Dafür feierte Italien. „Brignone ist so was von überreif für einen Sieg“, hatte Brem bereits vor dem Start prophezeit. Gesagt, getan. Die 24-Jährige raste dank überragendem erstem Durchgang (0,95 Sekunden Vorsprung) zum Sieg – ihrem ersten: „Es ist eine unglaubliche Befreiung.“ Insgesamt fuhren sechs Italienerinnen in die Top 20 – eine weitere Prophezeiung vielleicht: Skifahren liegt in der Wiege – Gene spielen im Schnee mitunter eine Rolle.

 

Federica Brignone ist nach Felix Neureuther und Tina Weirather der dritte erfolgreiche Spross eines siegreichen Ex-Weltcupläufers. Bei Traudl Hecher (Lizz und Stephan Görgl) gab es noch keinen Weltcup. Brignones Mama Maria Rosa Quario, als Ski-Journalistin dabei, fuhr unter anderem gegen Hess oder Moser-Pröll und gewann vier Slaloms: „Man ist viel nervöser, dafür ist es noch viel schöner als selbst zu siegen.“

 

Ohne Blöße: Die großen Namen meldeten gleich im ersten Rennen ihren Anspruch auf den Gesamtweltcup an: Mikaela Shiffrin (2.) vor Tina Weirather (3.) und Lara Gut (4.). Blieb nur noch abzuwarten, wie sich Lindsey Vonn, mit 31 Jahren die Älteste des Quartetts, nach ihrer Knöchelverletzung wieder ins Renngeschehen einklinken würde. Sölden ließ sie ja aus. 

 

Umringt von Sicherheitsleuten, Selfie-Jägern und „Marcel!“-Kreischern hatte sich Marcel Hirscher ins Pressezentrum von Sölden gequetscht. Der zweitplatzierte Thomas Fanara war da fast schon wieder Richtung Heimat unterwegs, Riesentorlauf-Sieger Ted Ligety (USA) suchte bereits den Shuttle-Service. Doch der drittplatzierte Hirscher, eigentlich der Erste an der Reihe, kam spät – so spät sogar, dass der Moderator bereits verschwunden war. Und so griff Hirscher selbst zum Mikrofon.

 

„Okay, die erste Frage wird wohl sein, ob ich zufrieden bin“, übernahm er den Part des Fragestellenden gleich mit. „Ich bin glücklich über Rang drei. Sehr glücklich. Die Woche war sehr anstrengend. Und es ist gut, ein Teil des Podiums zu sein und zu wissen, dass der Abstand dahinter groß ist“, sagte Hirscher und legte das Mikrofon weg.

 

Solche Worte aus dem Mund des vierfachen Gesamtweltcup-Siegers klangen ungewohnt, seine enttäuschenden Abgänge nach zweiten oder dritten Rängen sind ja bekannt. Doch diese Lockerheit, das selbstinszenierte Frage-Antwort-Spiel, signalisierte bereits, um was es dem Vorjahressieger ging: Ich bin zufrieden. Auch mit Rang drei. Zumindest fürs Erste.

 

Zufrieden waren auch die Organisatoren rund um Jack Falkner und Andre Arnold. Zwei tolle Rennen, fantastische TV-Bilder vom Gletscher, ein neuer Zuschauerrekord – Skisport und Weltcup-Start in Sölden, das ist eine Qualitätsmarke der Extraklasse.

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