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Flock jubelte über ihren ersten Weltcup-SiegNur der Spitzenplatz fehlte Nur leere HCI-Kilometer
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Einmal bitte kurz durchschnaufen: In Znojmo stand Adam Munro unter Dauer­beschuss. / Foto: GEPA

Einmal bitte kurz durchschnaufen: In Znojmo stand Adam Munro unter Dauer­beschuss. / Foto: GEPA

Nur leere HCI-Kilometer

Andreas Valdix, Benni Schennach und Mario Huber waren der stark ersatzgeschwächten HCI-Truppe erst am Spieltag und im Kleinbus rund 533 Kilometer nach Znojmo nachgereist. Ein Kraftakt im Dienste der Sache. Am Charakter der Haie-Truppe gab es im Laufe dieser Saison ohnehin nie Zweifel. Doch die Absenzen waren zu groß, zu viele Spieler fehlten mit Grippe bzw. einer Viruserkrankung gegen die läuferisch starken Tschechen.

 

Dennoch stand nach dem ersten Drittel dank eines starken Adam Munro im Haie-Kasten noch die Null, erst im zweiten Abschnitt münzten die Hausherren ihre Überlegenheit dann auch in Tore um. Roman Tomas, Martin Nemcik und Jan Seda sorgten für eine komfortable 3:0-Führung, die im Schlussabschnitt locker über die Zeit gebracht wurde. Unter dem Strich standen für die Haie nach dem Kraftakt Znojmo letztlich doch nur leere Kilometer zu Buche. Aber noch gab es fünf Spiele und vor dem „Pflichtsieg“ gegen Laibach träumte Haie-Obmann Günther Hanschitz sogar von vier Siegen in den letzten fünf Partien.

 

Aber angesagte Siege sind oft die schwersten. Und so schleppten die Haie gegen den Tabellenletzten wieder eine Bleiweste mit sich herum. Zudem erwischte HCI-Legionär Matt Siddall einen rabenschwarzen Tag, den er so schnell nicht vergessen würde: In Minute zwei leitete er mit einem leichtfertigen Scheibenverlust im eigenen Drittel das 0:1 ein. In Minute 30 servierte Siddall am Ende eines druckvollen Powerplays den Gästen den Puck, die im Konter – der fünfte Mann kam gerade von der Bank – eiskalt zum 1:3 zuschlugen. Da waren Erinnerungen an die erste Heimniederlage gegen Laibach (0:3 am 22. November) wieder allgegenwärtig. Zudem hatte Goalie Adam Munro beim 1:2 nicht die beste Figur gemacht. Das 1:4 gab’s später aus einem Konter obendrauf.

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