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Ein Abend für die SchwedenFlock jubelte über ihren ersten Weltcup-Sieg Sandbech, der neue Herr der Ringe
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Der Bergisel in seiner ganzen „Air + Style“-Pracht. Foto: EPA/Julia Hammerle

Der Bergisel in seiner ganzen „Air + Style“-Pracht.
Foto: EPA/Julia Hammerle

Sprang im Schneegestöber zum „Air + Style“-Triumph: Ståle Sandbech. Foto: EPA/Julia Hammerle

Sprang im Schneegestöber zum „Air + Style“-Triumph: Ståle Sandbech.
Foto: EPA/Julia Hammerle

Sandbech, der neue Herr der Ringe

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Oder umgekehrt? Im Fall von Multitalent und Multimillionär Shaun White lässt sich das nicht so leicht beantworten. Gerade vom Halfpipe-Training aus der Schweiz angereist, rockte der zweifache Halfpipe-Olympiasieger, mehrfache X-Games-Champion und seit Frühjahr neuer „Air + Style“-Mehrheitseigentümer mit seiner Band „Bad Things“ die Bühne, um sich im Anschluss das stylische Treiben anzusehen. Da und dort mit reichlich Kamerapräsenz im Schlepptau.

 

Was White auf dem mit 10.000 Fans gut gefüllten Bergisel zu sehen bekam, war die Quintessenz einer zukunftsweisenden Eventgestaltung. Ein sportives Feuerwerk an Tricks und gleich fünf Bands sorgten für einen kurzweiligen Nachmittag bzw. Abend. Und als sich der Nieselregen pünktlich zum Finale der besten acht in dicke Schneeflocken verwandelte, war die Traumkulisse perfekt.

 

Das gefiel auch Sage Kotsenburg, wenngleich der Slopestyle-Olympiasieger von Sotschi gleich in Runde eins die Segel streichen hatte müssen. Nur ein Indiz dafür, wie hochkarätig es zu Werke ging. „Unglaublich“, schüttelte auch Max Plötzeneder den Kopf. Der Thaurer war just auf den Tag vor 21 Jahren selbst bei der Geburtsstunde des Snowboard-Kultevents durch den Abendhimmel rotiert. „Aber was diese Jungs inzwischen zeigen, ist ein anderer Sport.“

 

Doch pünktlich zum Superfinale der besten vier begann es wie wild zu schneien und die immer langsamer werdende Spur stellte das finale Quartett zwischenzeitlich vor eine „Mission impossible“. Erst vor dem letzten der drei Finalsprünge ließ das dichte Schneetreiben nach und Ståle Sandbech nützte mit einem „1080 Frontside Cab“ die Gunst des Augenblicks und verwies damit Peetu Piiroinen aus Finnland und den Japaner Yuki Kadono auf die Ehrenplätze. „Einfach fantastisch, es war an der Zeit, dass ich mir den Ring of Glory überstreife“, so der neue Herr der Ringe, der nach Platz zwei bei Olympia und dem „Air + Style“-Auftakt in Peking ausgerechnet am Bergisel triumphierte.

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