Übersicht Jänner 2005 Übersicht Jänner 2006 Übersicht Jänner 2007 Übersicht Jänner 2008 Übersicht Jänner 2009 Übersicht Jänner 2010 Übersicht Jänner 2011 Übersicht Jänner 2012 Übersicht Jänner 2013 Übersicht Jänner 2014 Übersicht Jänner 2016
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Thöni vertraute auf MiklósEin Abend für die Schweden Im Schlaf zur Traumroute
Übersicht Suche Meister Extras Start
Uebersicht Jaenner Zwei Freunde schrieben Tourneegeschichte Adler segelten auf Platz zwei Naturbahn-WM: Silber für Angerer Gasser erloeste Rot-weiss-rot Fehler verhinderte den Sieg Junioren-Staffel eroberte WM-Bronze Verspaetung, Jetlag und Niederlage Aufholjagd blieb in Laibach unbelohnt Ohne Annahme Neurauter lief zum Rekord Aus der Revanche wurde nichts Hirscher-Gala in Adelboden Reichelt und sein wunderbares Comeback Hypo ohne Fehl und Tadel Der alte und neue Koenig am Baerenberg Kitzbuehel: Party! Denkmal und Ehrungen So macht Volleyball Spass Der KAC blieb fuer die Haie das Einser-Menue Eder fand seinen Meister Lindseys und Mosers Rekord Weisskopf verpasste Finale Fuer Klapfer schlug die grosse Stunde Hengster Neunte in St. Moritz Premierensieg fuer Daniela Dolomitenlauf – zurueck zum Ursprung Thoeni vertraute auf Miklos Im Schlaf zur Traumroute Ein Abend fuer die Schweden Sandbech, der neue Herr der Ringe Flock jubelte ueber ihren ersten Weltcup-Sieg Nur leere HCI-Kilometer Nur der Spitzenplatz fehlte Wie auf Wolke neun … Haie bissen ueberraschend zu Weisheit siegte beim Ski-Trail
Fight or Flight – für Jakob Schubert kein Thema. / Foto: GEPA

Fight or Flight – für Jakob Schubert kein Thema. / Foto: GEPA

Im Schlaf zur Traumroute

Weihnachten oder Silvester? Für Jakob Schubert sind gesetzliche Feiertage nur Nebensächlichkeiten. Und dennoch jubelte der Innsbrucker zum Jahreswechsel: Schubert kletterte im spanischen Oliana eine 9b-Route namens „Fight or Flight“ (Kampf oder Flug), eine der schwierigsten 35-Meter-Routen am Fels überhaupt.

 

Weltweit hatten bisher nur zwei andere, der Tscheche Adam Ondra und der US-Amerikaner Chris Sharma, offiziell eine derart knifflige Kletterei geschafft. Wenige Wochen danach strahlte Schubert noch immer: „Das war echt cool und dass es so schnell klappt, hätte ich mir eigentlich nicht gedacht.“

 

Schnell bedeutet im Klettergarten drei Wochen. Im Gegensatz zur Halle, wo der Weltmeister und Weltcup-Sieger nur wenige Augenblicke hat, um sich alles von unten einzuprägen. „Auf Fels ist es weniger übersichtlich. Du musst die ganze Route auseinandernehmen und arbeitest dich Tag für Tag, jeden Griff und Tritt, Stück für Stück durch“, erzählte er von seinen Weihnachts-„Ferien“. Immer wieder ging er sie durch. Auch beim Einschlafen. Sogar im Traum – „bis alles automatisiert war“.

 

Dass es ausgerechnet am 31. Dezember, seinem 24. Geburtstag, und dann auch noch beim eigentlich aussichtslosen dritten Versuch an diesem Tag geklappt hatte, erstaunte ihn selbst: „Die Sonne war schon weg, aber es war einfach ein geiles Timing.“ Der richtige Zeitpunkt eben – auch für die Silvester- und Geburtstagsparty danach in Barcelona.

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.