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Die Miene von Kronthaler nach der Pleite von Budweis sagte wohl alles. / Foto: GEPA

Die Miene von Kronthaler nach der Pleite von Budweis sagte wohl alles.
Foto: GEPA

Ohne Annahme

Anstatt sich ein kühles Budweiser nach getaner – erfolgreicher – Arbeit zu spendieren, grantelte Hypo-Zampano Hannes Kronthaler in der tschechischen Bier-Metropole vor sich hin, haderte mit unerklärlichen Fehlern seines Teams und hatte – Realist, der er ist – die Champions League schon fast abgehakt.

 

Ausschlaggebend dafür war die bittere 1:3-Niederlage in Budweis. Dabei hatten die Tiroler vor den zwei letzten Partien in der Gruppe F noch von zwei glasklaren Siegen und dem möglichen Aufstieg in die K.-o.-Runde geträumt. In Budweis landeten Tusch und Co. ohne den verletzten Kapitän Janis Peda allerdings viel zu schnell am Boden der Tatsachen. Nach zwei ernüchternden und verlorenen ersten Sätzen war nach nur einer Stunde Spielzeit ein Verbleib in der europäischen Königsklasse schon vor dem letzten Gruppenmatch gegen Antwerpen verspielt.

 

Begonnen hatte alles programmgemäß: Eine 6:2-Führung leuchtete von der Anzeigetafel, ehe eine wahre Horrorserie die Tiroler mit 12:18 im ersten Durchgang im Rückstand sah. Lorenz Koraimann musste bald vom Feld, Gabriel Soares kam. Zu machen war freilich nichts mehr. Auch im zweiten Satz führten zahlreiche Wechsel (im Mittelblock Pedro Frances für Douglas und Marek Beer für Andrew Hein sowie im Aufspiel Alex Tusch für Gregor Ropret) nach einem 10:16-Rückstand keine Wende mehr herbei.

 

Manager Hannes Kronthaler ärgerte sich zwar nicht vor Ort, aber am Internet-Livestream: „Wir bringen keine stabile Annahme zusammen und ohne Annahme kannst du kein Spiel aufbauen und gewinnen. Unsere Verteidigung ist null, ihre dafür gut“, machte er den Fehltritt fest und wunderte sich, warum Leistungsträger in den entscheidenden Momenten immer verletzt (Peda) oder mit schwacher Leistung ausfallen. Diagonalangreifer Oliver Venno machte er weniger einen Vorwurf, Alex Tusch erhielt ein Sonderlob für den darauffolgenden gewonnenen Satz: „Das hat der Tuschi umgedreht.“

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