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Im Penaltyschießen verlorenEva-Maria stürmte den Ski-Olymp Bitteres Saisonfinale in Schwarzgrün
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uebersicht_november Und nun kam Farbe ins Spiel Aehnliche Zahlen, andere Stimmung Derby ohne Kontrolle VC Tirol blieb Dritter Innsbruck gewann 25:23 Zum Schluss verpruegelt Auftakt verlief nicht nach Plan Ein kleiner Schritt aus der Krise Derby-Sieger Vollkraft war sogar im Iran ein Thema Wir waren nicht gut genug Nicht mehr Rennfahrer werden Kein Erfolg bei Gierlinger-Abschied Hengster landete auf Rang fuenf Kreuzband gerissen – Saisonende Ski-Legende feierte Neunziger Bittners Ankunft in der Weltspitze Effektive Haie schrieben wieder an Auf den Spuren von Onkel Gerhard  Platz drei war wie ein gefuehlter Sieg Sacchetti liess die Adler jubeln Kirchbaumer feierte den Siebziger  Realitaet hiess Abstiegskampf Tirol traeumte vom Ryder Cup Bruendl holte zweites Gold Zangerl doppelte nach Hypo nicht zu stoppen Schwaz und HIT zeigten auf Nullnummer gegen Laibach Tiroler Schwimmer ueberzeugten Chakaev war der Unterschied Kopeinik turnte zu Gold Premierensieg gegen den Meister Der Stern glaenzte in Abu Dhabi Im Penaltyschiessen verloren Bitteres Saisonfinale in Schwarzgruen Eva-Maria stuermte den Ski-Olymp Penz/Fischler wahrten Tradition Kombinierer mit Fruehform Kundler Crocodiles schnappten zu Volleyball-Maedels auf dem Vormarsch Im Doppel spielte es sich leichter Nico und Niko im Spitzenfeld An Tagen wie diesen … Adler noch etwas fluegellahm
Fassungslos registrierte Neo-Trainer Klaus Schmidt die Niederlage gegen Lustenau. / Foto: GEPA

Fassungslos registrierte Neo-Trainer Klaus Schmidt die Niederlage gegen Lustenau. / Foto: GEPA

Bitteres Saisonfinale in Schwarzgrün

Als ob das Jahr 2014 ohnehin nicht schon miserabel genug verlaufen wäre, setzte es just zum Saisonabschluss in der Sky-Go-Liga noch eine finale Heimpleite. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Austria Lustenau herrschte jedenfalls Untergangsstimmung im und rund um das Tivoli. Auch Neo-Coach Klaus Schmidt hatte gleich zum Debüt einen Tiefschlag erlebt, der sichtbar Spuren hinterließ.

 

„Eine traurige Geschichte. Emotional extrem negativ. Die Defizite wurden aufgezeigt“, musste der von Austria Salzburg losgeeiste Steirer am Tag danach hörbar geknickt bilanzieren. „Das Eigentor zum 1:1 war symptomatisch für die Verunsicherung und den Lauf der Saison. Nach dem 2:1 war alles erledigt, hätten wir noch Stunden spielen können und es hätte sich nichts geändert. Da bist du auch auf der Seitenlinie nur noch Beifahrer und eigentlich machtlos.“

 

Tirols Traditionsklub überwinterte somit nach dem Abstieg im Sommer sogar in der zweitklassigen Ersten Liga auf einem Abstiegsplatz. Ein Negativlauf von historischem Format. „Jetzt haben wir drei Monate Zeit, uns intensiv für das Frühjahr vorzubereiten, und diese Zeit werden wir auch nutzen.“ Die Stimmung war nach der elften Saisonniederlage auf dem Tiefpunkt.

 

Während Lustenau-Präsident Hubert Nagel sichtlich erleichtert durch den VIP-Klub marschierte, waren die Mienen beim Wacker-Vorstand rund um Präsident Josef Gunsch eingefroren. Mit der Einsetzung des neuen Trainers hatte man sich wenigstens zum Jahresabschluss noch einmal einen positiven Schub erhofft. Das Gegenteil war der Fall: Nick Neururer, seit Kurzem sportlicher Beirat des FC Wacker, sprach auch gleich Klartext: „Mit dieser Mannschaft steigen wir ab, da braucht man kein Prophet sein. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Da war auch kein Aufbäumen erkennbar.“

 

Allein der Blick auf die Heimtabelle sagt alles. Nur drei Siege in zehn Spielen, sechsmal verloren, klarerweise ein negatives Torverhältnis – aus der einst stolzen Festung Tivoli war innerhalb von nicht einmal zwei Saisonen ein bei den Gästen beliebter Selbstbedienungsladen geworden.

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