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Nach neun Jahren ohne WeltmeisterReinhard Schlagin – ein letztes Servus für einen Kollegen Stürmische Zeiten und reichlich Rückenwind
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uebersicht_september Gut war nicht gut genug Spiel des Lebens  Ein Doppelschlag fuer Tirols Handball Wacker-Damen siegten 6:0 FC Wacker siegte dank Systemwechsel  Schoen – Tirol-Duo in Startelf Tirolerin erstmals im Finale Der TC Telfs feierte seinen 60. Geburtstag Adler stuerzten in Stams ab Nach zwei Wacker-Remis ... Kein Beinbruch, aber ein herber Daempfer Hahn rutschte aus der Wertung Eine Koenigin freute sich auf Familie Federspiels Traum zerbrach im Finale Gold glaenzte nicht mit aller Kraft Pechstraehne blieb Binder weiterhin treu Bei der großen Runde um den Achensee Wolf spielte sich auf Rang sieben Steinmayr feierte bei minus 20 Grad Auch Niederlagen konnten gefallen Nach neun Jahren ohne Weltmeister Stuermische Zeiten und reichlich Rueckenwind Reinhard Schlagin ... Das erste Auswaertsspiel Super-Mario Drei gute Uebungen waren eine zu wenig Adler eroberten neue Liga im Sturm Zwei Teenager zeigten den Arrivierten ... Die Traenen flossen ... Stegers Talentprobe
Langsam nahmen Österreichs Parade-Segler Fahrt auf ... / Foto: ÖSV/Marsano

Langsam nahmen Österreichs Parade-Segler Fahrt auf ...
Foto: ÖSV/Marsano

Stürmische Zeiten und reichlich Rückenwind

Das einzige Berechenbare dieser weltmeisterlichen Tage lag in der Unberechenbarkeit. Schwer kalkulierbare Strömungen und ständig wechselnde Winde forderten die Segelelite bei der ISAF-Weltmeisterschaft vor Santander in Spanien täglich aufs Neue heraus und brachten selbst die Routiniers an ihre physischen wie psychischen Grenzen.

 

„Einmal kämpfst du sprichwörtlich um dein Leben, das andere Mal dümpelst du in der Flaute am Wasser herum“, hatte es Tirols 49er-Steuermann Nico Delle-Karth auf den Punkt gebracht. Gemeinsam mit seinem Vorschoter Niko Resch behauptete sich der Innsbrucker an der Spitze des Feldes und lag nach den Wettfahrträngen 2, 4, 18 und 5 auf dem zweiten Gesamtrang.

 

Die für die vorzeitige Erringung eines olympischen Quotenplatzes notwendige Top-Ten-Platzierung war jedenfalls zum Greifen nahe, wenngleich Delle-Karth warnte: „Es geht ungemein knapp her, es wird bis zum Schluss brutal hart bleiben.“ Nico sollte Recht behalten. Trotz vollem Risiko im abschließenden Medal Race reichte es am Ende nicht ganz, zum bereits dritten Mal gab es bei einem Großevent „Blech“. Trotzdem regierte bei dem Duo der Stolz auf das gelöste Ticket für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio.

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