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Ein neues SiegergesichtErster Weltcup-Erfolg für Hussl Haie ließen die letzte Chance liegen
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Nur mit Reden gab es für Malík und den HCI gegen Graz nichts zu gewinnen. / Foto: GEPA

Nur mit Reden gab es für Malík und den HCI gegen Graz nichts zu gewinnen. / Foto: GEPA

Haie ließen die letzte Chance liegen

Entweder-oder! Doch von Endspielstimmung war in der TIWAG Arena wenig bis gar nichts zu spüren. Herbert Hohenberger, seines Zeichen Ex-Hai und nun Co-Trainer der Graz 99ers, plauderte vor dem Aufwärmen wie in besten Innsbrucker Zeiten. „Für einen Trainerjob spreche ich die falsche Sprache“, lachte er sich beinahe krumm über die Frage, wann und wo er denn als Headcoach – und das nicht nur interimistisch wie in der Vorsaison – auftauchen könnte.

 

In der Gegenwart war zunächst nicht wirklich erkennbar, dass es für beide Seiten um alles ging und das Motto „Siegen oder aus dem Play-off-Rennen fliegen“ hieß. Die Steirer verzeichneten nicht zuletzt wegen einem Stangenschuss den besseren Beginn. Die Haie rund um die Donati-Zwillinge, Malík und Salazar bereiteten im Powerplay aber die 1:0-Führung von Jeff Ulmer vor, den der Fels in der Brandung – der war seit Saisonbeginn bekannterweise Goalie Adam Munro – bis zur ersten Drittelsirene verteidigen konnte.

 

Das Mitteldrittel gehörte den Grazern, die sich nicht anmerken ließen, dass die Zeichen bei einigen Cracks auf Abschied standen. Nach 35 Minuten (1:1 durch Ex-Hai Kaspitz) war auch Munro mit seinem Latein am Ende. Die HCI-Cracks erinnerten in dieser Phase an die Passivität der Laibach-Partie. Die Slowenen, die seit geraumer Zeit kein Gehalt mehr gesehen haben sollen, führten ihrerseits zu diesem Zeitpunkt bei Tabellenführer Fehérvár übrigens mit 8:1. Ein Musterbeispiel an Moral.

 

In Innsbruck war das Schlussdrittel dann gerade einmal 88 Sekunden alt, als Kaspitz nach Vorarbeit des Ex-Innsbruckers Francis Lemieux die 2:1-Führung für die Gäste besorgte. Im Haifischbecken vermisste man das Leben, nur 39 Sekunden später schlug es aus Sicht der Heimischen zum 1:3 ein. „Kämpfen, Haie, kämpfen“, skandierten die letzten Getreuen auf der Nord – im Wissen, dass der Zug ins Play-off-Viertelfinale an diesem Abend mit der ersten Heimniederlage in der Quali-Runde endgültig abgefahren war.

 

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