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Lizz Görgl, jubelnd, wie man sie kennt.  Foto: GEPA

Lizz Görgl, jubelnd, wie man sie kennt.
Foto: GEPA

Speed-Queen näherte sich der WM-Form

So etwas nennt man wohl ein perfektes Timing! Rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Sotschi erreichte Elisabeth Görgl ihre Top-Form. Die Doppelweltmeisterin von Garmisch-Partenkirchen 2011 feierte im Super-G von Cortina d’Ampezzo ihren zweiten Saisonsieg.

 

Und das in eindrucksvoller Manier: Zwölf Tage davor hatte die in Tirol lebende Steirerin bereits die Abfahrt in Altenmarkt-Zauchensee für sich entschieden. Die 32-Jährige hatte in Cortina mit Platz fünf im Training aufhorchen lassen, aber im Rennen setzte sie ihren großen Erfahrungsschatz nahezu perfekt um, raste mit einem Vorsprung von vier Hundertstel auf die Deutsche Maria Höfl-Riesch über die Ziellinie.

 

Görgl gelang damit quasi die perfekte Revanche für 2008. Damals hatte ihr Höfl-Riesch an gleicher Stelle den Sieg um vier Hundertstel weggeschnappt, Höfl-Riesch wiederum verhinderte mit ihrer starken Vorstellung einen österreichischen Doppelsieg. Denn Dritte wurde einigermaßen überraschend Nicole Hosp (+0,34).

 

Die Deutsche hielt sich dafür in der verkürzten Abfahrt auf der Tofana schadlos, setzte sich vor Tina Weirather und Nicole Schmidhofer sowie Lara Gut durch. Sozusagen in der Düsternis des Tages war die 24-jährige „Nici“ aus Lachtal in der Steiermark mit der hohen Nummer 39 in den Jubel der Eidgenossen geplatzt, die sich im Nu wieder in Neidgenossen der Szene verwandelten.

 

Schmidhofer, Super-G-Zweite auf der Tofana im Vorjahr, hatte die (Rückenwind-)Gunst des Augenblicks genützt, um in einem Hundertstelkrimi um die Plätze hinter Höfl-Riesch und Weirather zum zweiten Mal in ihrer Karriere und wiederum in Cortina als Dritte nicht nur aufs Podest zu rasen, sondern sich zumindest vorübergehend eine Option auf einen olympischen Startplatz zu sichern.

 

 

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