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Der Sprung auf Innsbruck: Immer wieder ein beeindruckendes Bild.  / Foto: GEPA

Der Sprung auf Innsbruck: Immer wieder ein beeindruckendes Bild.
Foto: GEPA

Zwei Freunde schrieben Tourneegeschichte

Es sind diese Tage um die Jahreswende, an denen sich die Skisprungfreunde aus aller Welt auf vier Namen konzentrieren: Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen. Vier Traditionsorte, ein Begriff – deutsch-österreichische Springertournee! Die Zutaten? Ausverkaufte Stadien, faszinierende Stimmung, alles in allem Sport auf höchster Ebene sozusagen. Und natürlich das stets aktuelle Duell der „Flieger“ aus Deutschland und Österreich. Ab und zu zwar unterbrochen oder „gestört“ von Norwegern, Finnen oder Schweizern wie zuletzt von Anders Jacobsen und Simon Ammann, aber letztlich war während der letzten Jahrzehnte fast immer alles auf die Erzrivalen aus den Teams des DSV und ÖSV fokussiert.

 

Fantastisch auch das Drehbuch der Tournee 2014/2015. Im ersten Kapitel, auf der WM-Schanze in Oberstdorf, spielte neben Wetterkapriolen vor allem das ÖSV-Duo Stefan Kraft und Michael Hayböck die Hauptrolle. Dem witterungsbedingten Abbruch vom Sonntag ließen die beiden Freunde und Zimmerkollegen einen Doppelsieg am Montag folgen. Dass es für den 21-jährigen Kraft gleichzeitig der Weltcup-Premierenerfolg war, entlockte dem Salzburger ein breites Lächeln und ein demütiges „Das ist wie ein wunderschöner Traum!“

 

In dieser Saison war er als Zweiter und Dritter schon zweimal relativ knapp am Premierenerfolg dran gewesen, in Oberstdorf ließ er just in seinem 50. Weltcup-Bewerb aber alle Favoriten hinter sich und feierte nach Sprüngen auf 136,5 und 129,0 Meter gemeinsam mit den rund 12.000 Zuschauern. Hinter Hayböck landete der Slowene Peter Prevc, Vorjahressieger Ammann war schon im ersten Durchgang gestürzt und hatte damit genauso seine Anwartschaft auf den begehrten Gesamtsieg im Schnee begraben müssen wie Gregor Schlierenzauer, der im zweiten Durchgang vom sechsten auf den 17. Platz zurückgefallen war.

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