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Vorwort von Fred Steinacher zum Sportjahrbuch 2017
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Fred Steinacher

Ein DANKESCHÖN für 20 Jahre

Ein Jubiläum zu feiern ist immer etwas ganz Besonderes, nicht zuletzt, weil es eine – auch sentimentale – Möglichkeit ist zurückzublicken, sich zu erinnern, wie alles begonnen hat. Damals, Ende der Neunziger, als einfach die Zeit reif war, das Tiroler Sportgeschehen und die herausragenden Leistungen Tiroler Sportler in einer Dokumentation chronologisch Jahr für Jahr zu erfassen und aufzuarbeiten.

 

„Fang nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen“ steht im Nachlass von Cicero, einem der berühmtesten Philosophen, und es sei mir in diesem Vorwort gestattet, die Brücke zu schlagen zwischen dem großen Römer und Fritz Astl, dem Mitinitiator dieses Jahrbuches, der damals, 1998, in seiner launigen, aber stets treffenden Art gesagt hat: „Es fügt sich gut, dass wir angefangen haben und es gelungen ist, in diesem für den Sport so erfolgreichen Jahr auch noch einen Rückblick herauszubringen.“ Und von „Aufhören“ war schon damals nie die Rede!

 

Wenn wir nun jetzt, in diesen ersten Tagen des Jahrs 2018, den bereits 20. Band der „Höhepunkte des Tiroler Sports“ in den Händen halten, dann ist das auch die Dokumentation von 20 Jahren Tiroler Sportgeschichte, die bestätigt, dass dieses Land und den Sport eine eigene, eine sehr enge, faszinierende Beziehung verbindet und auszeichnet. Und die über die Jahrzehnte zu einem Qualitätsbegriff auf allen Ebenen geworden ist.

 

Mit dieser Jubiläumsausgabe starten wir einmal mehr den erlebnisreichen Spaziergang in die jüngste Vergangenheit des Sports zwischen St. Anton und Fieberbrunn, blicken über die Grenzen hinaus, lassen Großereignisse Revue passieren, rufen mit vielen Bildern noch einmal Jubel, aber auch Ärger in Erinnerung.

 

In unserer schnelllebigen Zeit bietet die Rückbesinnung auf die Haptik eines Buches eine hervorragende Möglichkeit, kurz innezuhalten, vielleicht länger als nur einige Sekunden ein Bild via Handy zu betrachten oder ein paar Zeilen mehr als gewöhnlich am Tablet zu lesen; und wenn diese Ausgabe mit 336 Seiten nun fast 70 Prozent mehr Umfang hat als das Premierenprodukt aus dem Jahr 1998, dann untermauert auch diese Erweiterung, welch großen Stellenwert sich mittlerweile der Sport gleichsam „erkämpft“ hat.

 

Eine beeindruckende Entwicklung, die nur dadurch getrübt wird, dass es – im Sport stets Wegbegleiter auf engstem Raum – nebst Triumphen auch Tragisches zu vermelden gab und gibt. Und so mischten sich im Verlauf der zwei Jahrzehnte in die Freude über Siege, Medaillen und großartige Veranstaltungen oftmals Trauer um Freunde, Kollegen, Wegbegleiter dieser Buchserie. Die Kehrseite der Medaille!

 

Aber wenn wir nun zurückblicken auf 20 ereignisreiche Jahre, dann ist es auch höchste Zeit, ein riesengroßes DANKESCHÖN all jenen zu sagen, die mitgeholfen haben, dass die Dokumentationen stets termingerecht erscheinen konnten. Den KollegInnen in der Sportredaktion der TT, deren Artikel die Basisinfos lieferten, den vielen Fotografen, Romana Riedl aus dem Sportamt, den Mitarbeitern im Haymon Verlag, ganz besonders Karin Berner, Victoria Ribisl und Katharina Schaller, dem Manfred Pascher für die moderne Internetaufbereitung sowie last but not least den vielen seit Anbeginn treuen Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung beweisen, wie sehr sie dem Sport in diesem Land verbunden sind.

 

Zum Schluss bleibt, wie jedes Jahr, die Hoffnung, dass wir nichts übersehen haben und allen viel Spaß zu wünschen bei der Lektüre und beim Betrachten der Bilder. Genießt den Blick zurück auf ein faszinierendes Sportjahr.

 

Herzlichst

Fred Steinacher

 

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Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
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