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Svindal, der große GejagteDa jubelte selbst der Terminator Paris „rächte“ Innerhofer
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten

Der faszinierende Sprung über die Hausbergkante auf der Streif
Foto: Parigger

Paris „rächte“ Innerhofer

Nicht einer der hoch gehandelten Favoriten, sondern der Südtiroler Dominik Paris krönte sich am Hahnenkamm zum neuen Kaiser von Kitzbühel. In einem wahren Hundertstelkrimi hatte sich Paris bei Kaiserwetter und vor rund 45.000 begeisterten Skifans mit 0,13 Sekunden vor dem Kanadier Erik Guay und 0,36 Sekunden vor Hannes Reichelt durchgesetzt. Für den fast 100 Kilogramm schweren „Kraftlackl“ aus dem italienischen Team war es bereits der zweite Weltcup-Sieg in diesem WM-Winter gewesen, nachdem er kurz vor dem Jahreswechsel ex aequo mit Reichelt das Rennen von Bormio für sich entschieden hatte.

 

Ausschlaggebend für seinen Triumph am Hahnenkamm war wohl die perfekte Fahrt nach der Hausbergkante, wo er seine schärfsten Rivalen wohl distanzierte. Mit der Nummer 20 war Dominik auf der 3.312 Meter langen, brutal eisigen und schweren Streif just zu jener Zeit zu seinem bisher wohl größten Triumph gerast, als eigentlich sein nach dem Trainingsskandal in der Startreihenfolge strafversetzter Landsmann Christof Innerhofer unterwegs hätte sein sollen. Innerhofer musste mit der Nummer 45 ins Rennen, war oben sogar der Schnellste, ehe ein schwerer Fehler im mittleren Abschnitt seinen „Rachefeldzug“ gegen die FIS-Entscheidung stoppte. Wie wichtig übrigens ein zeitgerechter Start gewesen wäre, untermauerte letztlich die Tatsache, dass an diesem Tag in Kitzbühel die Nummer 20 vor der 21 und 22 gewonnen hatte.

 

„Ich kann es fast nicht glauben“, jubelte Paris im Ziel und mit dem sympathischen Südtiroler zigtausende Fans. „Das ist schöner wie Bormio, denn irgendwie träumt doch jeder Abfahrer davon, einmal auf der Streif zu gewinnen“, schmunzelte der Sieger und kassierte 70.000 Euro Preisgeld für seinen Husarenritt. Es war erst der zweite italienische Abfahrtssieg auf der Streif, während die ÖSV-Herren nun schon seit sieben Jahren auf einen Streif-Erfolg warten. Dabei hätte Reichelt durchaus gewinnen können – erst ein kleiner Fehler in der Traverse nach dem Hausberg machte alle Hoffnungen zunichte.

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