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In einer anderen LigaEin Lichtblick namens Flock Geglückte Revanche
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Zanini ist mit seinem Volleyballlatein am Ende / Foto: Böhm

Zanini ist mit seinem Volleyballlatein am Ende / Foto: Böhm

Geglückte Revanche

Herzlich war in der USI-Halle nur die Begrüßung vor dem Duell in der mitteleuropäischen Volleyballliga (MEVZA) zwischen den Hypo-Volleyballern und dem ehemaligen Meistermacher (2004/2005) Emanuele Zanini gewesen. Danach herrschte Eiszeit. Verständlich. Schließlich kehrte der temperamentvolle Italiener als Bratislava-Coach zurück an seinen alten Arbeitsplatz. Zaninis Rückkehr goutierte das Tiroler Publikum zwar mit klatschendem Beifall, Geschenke gab es von Alex Berger und Co. am Parkett aber keine. Für die klare 0:3-Niederlage in Bratislava revanchierten sich die ganz in Dunkelblau spielenden Gastgeber standesgemäß mit 3:0.

 

Ein besonderes Highlight in Durchgang eins war dennoch das Auftreten der beiden Trainer innerhalb der Coachingzonen. Denn während Hypo-Headcoach Stefan Chrtiansky in altbekannter Manier den diplomatischen Denker mimte, war sein italienisches Pendant zu keinem Zeitpunkt entspannt. Zanini gestikulierte, schimpfte und hüpfte von Beginn an der Outlinie auf und ab. Dem einen oder anderen seiner Volleyballer las er in den Time-outs und auf der Ersatzbank die Leviten.

 

Gründe für seinen großen Ärger gab es genügend: Seine Mannen wirkten von Beginn an überfordert mit dem Tatendrang des österreichischen Meisters. Die Tiroler hingegen agierten aggressiv und fokussiert. Etwas, was im abgelaufenen Jahr 2012 zu wenig oft zu sehen gewesen war. Viel hing auch damit zusammen, dass sich die Last-minute-Verpflichtung Robert Koch (Aufspieler) immer wohler im Hypo-Spiel fühlte. Der Ungar setzte seine Angreifer gekonnt ein – nach 20 Minuten konnten die Zuschauer schon einen 25:14-Satzgewinn bejubeln.

 

Für die Volleyballer von Bratislava hatte das eine weitere Zanini-Standpauke zur Folge. Das wirkte – aber nur ganz kurz. Denn nach einer zwischenzeitlichen 9:5-Führung der Gäste fand die Aggressivität von Hypo wieder ihr anfängliches Level. Vor allem Kapitän Daniel Gavan brachte sein Team wieder auf Kurs. Der Routinier pushte seine Mannen und erzielte nebenbei wichtige Blockpunkte. Die Folge: der Gewinn des zweiten Satzes mit 25:15.

 

Parallel dazu sank bei Coach Zanini der Emotionspegel. Ernüchterung machte sich breit. Auch sein Versuch, mit Ex-Hypo-Aufspieler Končal mehr Ruhe ins Spiel der Slowaken zu bringen, scheiterte. Dafür wurde der Grinser bei Headcoach Chrtiansky immer breiter. Der dritte Satz (25:22) war zwar offener, am klaren 3:0-Erfolg änderte das jedoch nichts mehr. Da applaudierte auch Manager Hannes Kronthaler: „Das war die bisher beste Saisonleistung. Ich bin zufrieden.“ Und für Zanini gab es einen tröstenden, freundschaftlichen Schulterklopfer.

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