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Talentprobe von Maria AuerOhne „Schlieri“ guter Dritter ÖSV-Staffel gelang der große Befreiungsschlag
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Mit perfekten Wechseln heuer erstmals auf das Podest / Foto: GEPA

Mit perfekten Wechseln heuer erstmals auf das Podest / Foto: GEPA

Mit perfekten Wechseln heuer erstmals auf das Podest

„Als sich der deutsche Schlussläufer Erik Lesser gegen Ende umgedreht hat, wusste ich, ich krieg’ ihn noch. Denn es ist nicht einfach, wenn dir beim letzten Anstieg zwei im Nacken sitzen. Ich habe zuvor etwas auf Svendsen gewartet, um dann noch etwas im Windschatten laufen zu können. Nachdem ich beim Liegendschießen die letzte Patrone gebraucht habe, habe ich in der Loipe alles riskiert. Ein Dank an die Serviceleute. Der Ski war top. Nach Oberhof war diese Reaktion extrem wichtig. Wir haben uns zurückgemeldet.“

 

Christoph Sumanns Schilderung über den finalen Akt des Staffelbewerbes im bayerischen Biathlon-Mekka Ruhpolding war so dramatisch wie das Rennen selbst. Und die Österreicher, in der Staffel in Oberhof noch an enttäuschender elfter Stelle, hatten sich selbst in die Erfolgsspur zurückgekämpft, belegten in der Besetzung Simon Eder, Fritz Pinter, Dominik Landertinger und Christoph Sumann nach viermal 7,5 Kilometer den dritten Rang. Den Sieg holte sich Frankreich mit 9,4 Sekunden Vorsprung auf Norwegen. Österreich lag 9,7 Sekunden zurück.

 

Dabei waren die siegreichen Franzosen mit Simon Fourcade, Béatrix, Boeuf und Martin Fourcade (drei Schießfehler) und die zweitplatzierten Norweger mit Birkeland, Bø, L’Abée-Lund und Svendsen (acht Schießfehler) in diesem dramatischen Rennen nicht besser als die Österreicher (neun Schießfehler) – lediglich ein Quäntchen glücklicher.

 

Die ÖSV-Staffel lag nach der dritten Runde sogar in Führung, wobei Landertinger mit einem Vorsprung von 4,8 Sekunden auf Sumann übergab. Der Steirer musste allerdings beim Liegendschießen dreimal nachladen und verhinderte gerade noch eine Strafrunde. Mit einer fehlerfreien Leistung im Stehendanschlag kämpfte sich Sumann, der bei seinem Comeback im Weltcup wie alle anderen ÖSV-Athleten läuferisch überzeugte, aber noch auf das Stockerl.

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