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JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Shiffrin fuhr wie eine KöniginBesinnung auf alte Tugenden Alles gesetzt, alles gewonnen
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Hirscher und seine Zagreb-Liebe / Foto: GEPA

Hirscher und seine Zagreb-Liebe
Foto: GEPA

Alles gesetzt, alles gewonnen

Gut, besser, Marcel Hirscher – das schien das Motto, das die Ski- und Slalompisten bestimmt hatte. Egal ob aggressiver Schnee oder aufgeweichter, ob frostige, frühlingshafte oder regnerische Bedingungen, Sonnenschein oder Nebeldecke – keiner fuhr so gut durch die Tore wie Hirscher, der Hüttenwirt- und Skischulbesitzer-Sohn aus Annaberg in Salzburg.

 

Als Nummer 29 in Durchgang zwei kurvte der Vorjahrssieger zu seinem zweiten Triumph im Weltcup-Slalom in Zagreb, den der erste Zagreb-Sieger Mario Matt (2008) als Dritter zu einem durchschlagenden ÖSV-Erfolg machte. Der Pitztaler Benjamin Raich blieb sich trotz Platz zwölf selbst ein Rätsel: „Ich trete auf der Stelle – wenn ich nur wüsste, warum?“

 

Hirscher, der trotz der Vorjahres-Diskussionen mit Ivica Kostelić über einen Einfädler kein Geheimnis aus seiner Zagreb-Liebe machte, sprach nach dem dritten Saisonsieg und dem neunten Podestplatz beim zehnten Start „von einem der besten Rennen, die ich gefahren bin. Ich hab’ mir gesagt, dass ich 105 Prozent riskieren muss, um Myhrer zu schlagen. Ich hab’ alles auf eine Karte gesetzt und alles gewonnen. Vor allem im flachen Teil, der normal nicht gerade meines ist, habe ich den Schwung mitgenommen.“

 

Bleibt die Frage: Was wäre gewesen, hätte Mario Matt nicht im ersten Lauf nach Zwischenbestzeit einen „zeitraubenden Hacker“ gehabt und im Finale dann nur mit akrobatischem Geschick einen Ausfall verhindert? „Eine Schrecksekunde“, gestand Matt, der über Weihnachten mit viel Training aus der Krise geschlüpft war. „Zagreb ist speziell mit der einmaligen Atmosphäre.“ Ein Grund, warum er hier zum dritten Mal auf dem Podest stand.

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