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Der Tag des C. WinnerhoferZum richtigen Zeitpunkt Ein Rennen, drei Geschichten
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Ivica Kostelic´ macht in Wengen das Dutzend voll / Foto: GEPA

Ivica Kostelić macht in Wengen das Dutzend voll / Foto: GEPA

Ein Rennen, drei Geschichten

Es war halt doch nicht zum Zauberhorn mutiert, das Lauberhorn, ergo erwarteten selbst Schweizer Skifans keine Wunderdinge von ihren Skistars, sondern hofften auf Slalomspektakel durch die internationalen Stars. Und sie wurden nicht enttäuscht. „Wir sind schließlich hier, um Spaß zu haben“, bekannte bei der frühmorgendlichen Anreise ein feierwütiger Eidgenosse mit Österreich-Fahne (!). Und tatsächlich schrieben – wie nicht anders erwartet – die Geschichten des Tages drei „Gäste“:

 

Felix Neureuther, der Sieger. Der Bayer wandelte einen Tag nach dem Erfolg seines fußballspielenden Freundes Bastian Schweinsteiger selbst auf der Siegerstraße. „Ich bin stolz, Marcel geschlagen zu haben. Das zeigt, dass er nicht unschlagbar ist.“ Schützenhilfe erhielt der 28-jährige Feschak ausgerechnet von Albert Doppelhofer, seinem Techniktrainer, der den zweiten Lauf gesteckt hatte. „Ein Hund, der Albert“, bedankte sich Neureuther, dessen Erscheinen den Weltcup-Zirkus ebenso belebt hatte wie die Geschmacksnote seines Sponsors (Mentholkaugummi). Sein Vater Christian (63) würde zuhause wohl vor Freude „auf der Couch herumhüpfen“. Der sechsfache Weltcup-Sieger (Felix: vier Siege) hatte wie der Junior in Kitzbühel, Garmisch und Wengen gewonnen – im Schweizer Nobelskiort sogar drei Mal.

 

Marcel Hirscher, der Zweitplatzierte. Es war nicht die Woche des Marcel gewesen, der das in der anschließenden Pressekonferenz im Wengener Schulturnsaal aber mit Fassung getragen hatte: „Wenn heuer nichts mehr geht, dann bin ich auch zufrieden mit der Saison.“ Humorvoller Nachsatz des 23-Jährigen: „Besser, ich gewinne diesmal nicht als beim übernächsten Slalom …“

 

Und dann noch Ivica Kostelić, der Dritte. Es darf durchaus verwundern, dass ein 33-Jähriger nach 24 Weltcup-Siegen und fünf Medaillen bei Großereignissen noch mit seiner Fassung ringt. Der Kroate hatte Tränen in den Augen, als sein dritter Platz im Wengen-Slalom feststand. Und er hatte dafür eine einfache Erklärung: „Es ist immer schön, wenn man seinen Vorbildern einen Rekord entreißen kann.“ Nach zuletzt drei Slalomsiegen en suite in Wengen feierte er im Schatten des Lauberhorns seinen zwölften Podestplatz an diesem Ort. Ingemar Stenmark und Marc Girardelli war das nur elfmal vergönnt gewesen.

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