Übersicht Jänner 2005 Übersicht Jänner 2006 Übersicht Jänner 2007 Übersicht Jänner 2008 Übersicht Jänner 2009 Übersicht Jänner 2010 Übersicht Jänner 2011 Übersicht Jänner 2012 Übersicht Jänner 2014 Übersicht Jänner 2015 Übersicht Jänner 2016
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Mäßiger EM-Auftakt für TirolerMaze vergoldete Weltcup-Rückkehr US-Girl McKennis sprang für Vonn ein
Übersicht Suche Meister Extras Start
uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Cornelia Hütter gelingt in St. Anton der Sprung in die Weltklasse / Foto: GEPA

Cornelia Hütter gelingt in St. Anton der Sprung in die Weltklasse / Foto: GEPA

US-Girl McKennis sprang für Vonn ein

An einem Samstag in St. Anton, dem WM-Ort. Sechs Uhr früh. Die bunten Discolichter der Weltcup-Party waren vor Stunden schon erloschen, ebenso wie sich der dichte Après-Ski-Dschungel entlang der weißen Pisten gelichtet hatte. Nur oben, im Eisfall, der Schlüsselstelle der Strecke von St. Anton, blinkten die kräftigen Maschinen, arbeiteten rund 220 Mann verbissen, wischten, kehrten, schoben, taten einfach alles, um den Neuschnee zu verdrängen. Es wollte nichts helfen. Der Himmel hatte mehr Schnee parat als der Wetterbericht verkündet hatte und daher musste der Start verschoben, die gefürchtete Abfahrt verkürzt werden.

 

Doch pünktlich zur Mittagsstunde war sie dann da, die Sonne, und für die Ski-Damen bedeutete das eine neue Herausforderung: Vergessen war der eisige Untergrund vom Training, die schlechte Sicht – nun galt es, die Kunst des schnellen Schwungs auf die weiche Piste zu übertragen. Und kaum einer Athletin gelang das besser als der Salzburgerin Anna Fenninger. Die 23-Jährige verlor im oberen Teil ohne ersichtlichen Fehler einiges an Zeit („Wo ich die liegen gelassen habe? Keine Ahnung.“), legte aber im Schlussstück unter dem Jubel der 7.000 Zuschauer kräftig zu – und fuhr hinter Alice McKennis (USA) und Daniela Merighetti (ITA) den ersten ÖSV-Podestplatz der Abfahrtssaison heraus.

 

„Ich habe mich sehr gut gefühlt, das war extrem viel Spaß“, meinte Fenninger, die erstmals seit Jänner 2011 auf dem Abfahrtspodest stand. Zwar wollte sie nicht zu weit vorausblicken („Ich schaue von Rennen zu Rennen“) – trotzdem ließ Rang drei einiges für die WM in Schladming (ab 4.2.) erhoffen. Zumal die Gesamtweltcup-Vierte im Training auf eisiger Piste schnell fuhr – was den WM-Verhältnissen wegen des Schneemangels entsprechen könnte.

 

Während die arrivierten Stars wie Olympiasiegerin Andrea Fischbacher ausließen, sprangen die jungen Wilden in die Bresche. Allen voran: Cornelia Hütter. Die 20-jährige Steirerin fuhr in ihrem dritten Weltcuprennen auf Rang zehn. „Wahnsinn, der Trubel! Das ist echt cool“, meinte Hütter, die laut Cheftrainer Herbert Mandl für die WM aber kein Thema gewesen war. Im Gegensatz zu Stefanie Moser (13.): Die Alpbachtalerin war oben die Schnellste – verlor aber im Finish zu viel Zeit.

 

 

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.