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Springer-Mädels am PodestNur Julian sorgte für ein Lächeln Viel Arbeit im Hause Linger
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Die Lingers – zufriedene Mienen sehen anders aus / Foto: GEPA

Die Lingers – zufriedene Mienen sehen anders aus / Foto: GEPA

Viel Arbeit im Hause Linger

Über eine Sekunde Rückstand gilt im Rodel-Zirkus wie eine eigene kleine Welt. Nicht zuletzt deshalb herrschten bei Peter Penz und Georg Fischler nach Rang drei in Königssee – genau 1,240 Sekunden hinter den siegreichen Deutschen Wendl/Arlt – gemischte Gefühle vor: „Wir sind mit unserer Leistung und diesem Weltcup-Ergebnis absolut zufrieden, einzig der brutale Zeitabstand wurmt uns ein wenig. Aber das ist Raunzen auf hohem Niveau, wir mischen konstant vorne mit und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen“, ließ der Stubaier Penz seiner Freude letztlich freien Lauf.

 

So leicht konnte dafür das Absamer Brüderpaar Andreas und Wolfgang Linger den siebenten Platz mit einer stattlichen Hypothek von 1,656 Sekunden Rückstand nicht zu den Akten legen. Der „Lauf“ aus der Vorsaison, der die Doppelolympiasieger zu WM-Gold und dem Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung gespült hatte, sei laut Wolfgang weit weg. In Königssee war das Rennen „schon vor der ersten Kurve vorbei“. Doch: „Es war nicht der Start – nur: Nach dem Bezug der Liegendposition macht die Bahn einen Knick ohne Steilkurve, und diesen Knick sollte man ins flache Eis lenken. Das hat nicht funktioniert“, führte der Jüngere der Brüder im besten Rodellatein aus.

 

Der durchwachsene Saisonverlauf habe aber natürlich auch andere Ursachen gehabt: „Wir haben in allen Bereichen ein bisschen Probleme, sind beim Material hinten und fahrerisch nicht in Form. Eine Sache kann man noch kompensieren, aber beides nicht“, erklärte der 30-Jährige weiter. Spaß habe es natürlich keinen gemacht, langsam zu sein, die Saison 2012/13 würde innerlich im Rennstall Linger aber als Zwischensaison vor den Olympischen Spielen in Sotschi (2014) gewertet werden.

 

„Es braucht solche Jahre, um sich selbst wieder kritisch zu hinterfragen. Vielleicht waren wir zu erfolgsverwöhnt und jeder hat gemeint, es geht so weiter wie in den letzten zwei Jahren. Aber da hat viel harte Arbeit dahintergesteckt, denn sonst wäre es nicht möglich gewesen“, schloss Wolfgang Linger, um mit Bruder Andreas weiter zu „tüfteln“: „Wir sind immer noch guter Dinge.“ Getreu dem Motto: Krise als Chance zum Weg.

 

Bei den Damen wiederum bestätigte sich auch in Königssee die deutsche Vormachtstellung. Die Innsbruckerin Nina Reithmayer bestätigte als Siebente und erneut unter den Top Ten, dass sie Konstanz verspürte: „Es war ein Schritt in die richtige Richtung, darauf gilt es aufzubauen.“

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