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Neujahrsgeschenke im GrünenImmer am Limit, doch Traum erfüllt Toller Start, bitteres Ende
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uebersicht_jan Erst drueckte Gregor der Schuh, ... Fruehe Tore, viele Ausfaelle, zu wenig Konstanz Triumph in der Hoehle der Loewen Toller Start, bitteres Ende Auf Wiedersehen im Aufstiegs-Play-off Viel Arbeit im Hause Linger Hypo-Start im Schongang US-Girl McKennis sprang für Vonn ein Ein aussichtsloser Kampf Jubilaeum eines Hoppalas Endlich in den Top Ten Bronze ist keine Schande Derby wie ein Gluecksspiel Zum richtigen Zeitpunkt Tausend Spuren im Schnee Guggenberger blickte schon nach Sotschi Vonn stahl Maze die Show Premiere in den Top sechs Alles gesetzt, alles gewonnen OeRV-Staffel auf Rang drei Talentprobe von Maria Auer http://www.sportjahr.at/index.php?id=4296 Vorerst ein Ende mit Schrecken Geglueckte Revanche Von Seefeld schwaermte nicht nur Gruber In der Ruhe lag die Kraft Svindal, der grosse Gejagte Paris raechte Innerhofer Hosp nutzte ihre letzte Chance Fuer Schairer glaenzte die Silbermedaille wie Gold Schopf holte sich WM-Silber Medaillenglanz von zwei Seiten
Bartlett und Co. überraschen in Znojmo / Foto: GEPA

Bartlett und Co. überraschen in Znojmo
Foto: GEPA

Toller Start, bitteres Ende

„Wir haben gut gespielt, aber solche Spiele müssen wir in Zukunft einfach gewinnen.“ HCI-Crack Benedikt Schennach, der bei der 2:5-Heimniederlage gegen die Graz99ers den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich erzielt hatte, wollte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Auch Trainer Danny Naud pflichtete seinem Angreifer bei: „Wir waren auf Augenhöhe, haben leider am Ende ein paar individuelle Fehler gemacht. Die Leistung war okay. Wir hatten mehr Chancen als der Gegner.“ Vor allem im ersten Drittel trumpften die Innsbrucker mit schönen Kombinationen und druckvollem Spiel auf – auch ein Ausdruck des gesteigerten Selbstvertrauens. „Die jüngsten Siege haben uns sicher Auftrieb gegeben“, bestätigt Schennach diese Theorie.

 

Das letzte Match im Grunddurchgang der Erste Bank Eishockeyliga war für die Haie in Znojmo nicht mehr von großer Bedeutung. Die Positionen für die Qualifikationsrunde waren da (Znojmo/7.) wie dort (HCI/12.) schon vor dem ersten Bully bezogen. Heißt, dass die Tschechen mit vier Bonuspunkten in den Kampf um die verbleibenden zwei Play-off-Plätze starten würden und die Innsbrucker mit deren null. Die Haie erwischten einen denkbar schlechten Start: Nach 3:20 Minuten leuchtete ein 0:2-Rückstand von der Anzeigentafel, nach 40 Minuten stand’s 0:5, weil wieder viele Offensivgelegenheiten ausgelassen worden waren. Der Torhütertausch – Thomas Tragust kam nach 30 Minuten für Patrick Machreich – war an dieser Stelle abgesprochen. Zu guter Letzt prolongierte zumindest Angreifer Alex Höller seinen kleinen Lauf und traf im dritten Spiel in Serie zum 1:5-Endstand.

 

„Das Spiel war offener als das Resultat. Alle Linien haben gleich viel Eiszeit erhalten, damit auch alle fit für den Ernstfall sind“, so Naud als Vorschau auf das erste Spiel der Zwischenrunde, in dem es gleich wieder in Znojmo zur Sache ging. Und wie! Nur 48 Stunden nach der 5:1-Pleite setzten sich die Innsbrucker mit 5:1 durch. „Sensationell. Die Chance aufs Viertelfinale ist zwar immer noch klein, aber sie lebt. Zumindest haben wir in Znojmo Blut geleckt“, strahlte HCI-Obmann Günther Hanschitz in der Heimat. Denn besser hätte man die Werbetrommel fürs Match gegen Fehervar gar nicht rühren können.

 

Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei waren die Haie plötzlich wieder im Geschäft. „Einsatz, System, Disziplin – wir sind immer fokussiert geblieben. Es war ein gutes Spiel von jedem“, kannte der Coach in Znojmo den Weg zum Erfolg. „Wir haben Zeit gehabt, uns an das Niveau der Liga anzupassen, und jetzt kommt eben eine neue Zeit“, freut sich Naud nicht nur über die Entwicklung der eigenen Truppe, sondern auch über den Ligamodus. Den Rechenstift, wie viele Zähler tatsächlich für einen Platz unter den ersten zwei und somit für eine sensationelle Teilnahme fürs Viertelfinale reichen würden, ließ er aber nach wie vor in der Schublade liegen: „In dieser Sechser-Runde wird jeder jeden schlagen. Und wir denken weiter nur von Spiel zu Spiel.“

 

 

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