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Wasserballer souverän Medal Race ohne Nico/Niko 3000 trotzten dem Wetterpech
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Wanivenhaus lacht trotz der dunklen Wolken / Foto: Parigger

Wanivenhaus lacht trotz der dunklen Wolken / Foto: Parigger

3000 trotzten dem Wetterpech

Irgendwie kann einem der Michael Wanivenhaus schon leidtun – denn mit einer fast schon unheimlichen Selbstverständlichkeit verdunkelt sich der Himmel über Innsbruck meist dann, wenn der Stadtlauf auf dem Programm steht. Auch diesmal – als der Chef-Organisator am Renntag aufwachte, erwies sich die Wetterprognose vom Vortag als erschreckend präzise. „Kalt, nass – ich ging davon aus, dass viele ihre Laufschuhe zu Hause lassen würden.“ Doch, welch Wunder: Mit den ersten Sonnenstrahlen stieg die Stimmung im Lager der 200 Freiwilligen, wenig später jene unter den 1200 teilnehmenden Kindern.

 

Nichts bis auf die Wolken schien diesen Nachmittag trüben zu können. Und die Angst, dass viele dem Lauf fernbleiben würden, stellte sich als unbegründet heraus. „Ehrensache“, meinte einer, der sich kurz vor Beginn des Hauptlaufs im Nieselregen aufwärmte. 1900 Starter füllten schließlich den Block des Hauptlaufes in der Maria-Theresien-Straße, der Rekord mit 3120 Teilnehmern war amtlich.

 

Im Zentrum des Rennens stand eine Handvoll Kenianer, die selbst die Stadtlauf-Organisatoren erst auf der Startliste entdeckt hatten. Das Anwerben von Top-Athleten ist in Innsbruck seit jeher verpönt. Und der SSV Ulm, Ex-Verein von 5000-Meter-Olympiasieger Dieter Baumann, hatte diesbezüglich auch gar keine Absicht: „Der Verein hilft den Sportlern und versorgt sie“, erzählte Michael Wanivenhaus. Ostafrikanische Sportler, die von Managern mitunter nur geringfügig an Einnahmen aus ihren Erfolgen beteiligt würden, kämen so in den Genuss des gesamten Preisgelds.

 

Der heurige Sieger Ben Masai (29:02 Min.) verdiente 300 Euro, der zweitplatzierte Titus Kipchumba Kosgei (29:10) kam auf 200. Die Leistungen der anderen standen in ihrem Schatten: Der Südtiroler Edi Lahner (30:23) passierte die Ziellinie als Vierter, Lokalmatador Simon Lechleitner (31:03) kam als Fünfter ins Ziel.

 

Nicht anders das Bild bei den Frauen, wo die ebenfalls für den SSV Ulm startende Ednah Kimaiyo aus Kenia in 32:32 Minuten vor der Südtirolerin Renate Rungger (33:14) und der besten Nordtirolerin Karin Freitag ins Ziel kam. Allesamt Top-Zeiten, die auf die neue, weil geradlinige Streckenführung zurückzuführen waren. Verbesserungen? 2013 soll mehr Platz für die Laufgemeinde geschaffen werden. „Und mit dem Wettergott werde ich auch noch verhandeln“, hielt OK-Chef Wanivenhaus fest.

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