Übersicht Mai 2005 Übersicht Mai 2006 Übersicht Mai 2007 Übersicht Mai 2008 Übersicht Mai 2009 Übersicht Mai 2010 Übersicht Mai 2011 Übersicht Mai 2012 Übersicht Mai 2013 Übersicht Mai 2014 Übersicht Mai 2015 Übersicht Mai 2016 Übersicht Mai 2017
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Ein schwarzer Tag für WackerWasserballer souverän HIT stürmte ins Finale
Übersicht Suche Meister Extras Start
uebersicht_mai Weltrekord für eineinhalb Stunden Ein schwarzer Tag für Wacker HIT stürmte ins Finale Wasserballer souverän 3000 trotzten dem Wetterpech Medal Race ohne Nico/Niko Kletterspektakel am ausverkauften Marktplatz Kathrin zeigte auf  Handballer rockten TIWAG Arena Claudia Toth sorgte für Medaillenpremiere Panathlon-Trophäe an Andi Kofler Shanghai war keine Reise wert Das Comeback der Nummer 80  Furdi erlöste das Team Tirol Zweimal 1:1 und am Ende Rang sieben Von der Piste auf das Fairway Wattens ein souveräner Meister  In St. Hanappi gabs nichts zu gewinnen Unbelohnte Attacke des Thomas R. Den Panthers die Krallen gestutzt
HIT-Spieler jubeln nach dem sensationellen Einzug in das Finale / Foto: GEPA

HIT-Spieler jubeln nach dem sensationellen Einzug in das Finale
Foto: GEPA

HIT stürmte ins Finale

Als Letzter der Meisterrunde ins Finale – oder von null auf hundert. So könnte man den Saisonverlauf der HIT-Truppe in der Meisterschaft 2011/12 vereinfacht beschreiben. Die Innsbrucker jedenfalls schafften nach dem 27:25-Heimsieg in der Best-of-Three-Serie die große Sensation, gewannen in Krems beim souveränen Sieger des Grunddurchgangs mit 35:32 und zogen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale der Handball Liga Austria ein. Nach dem Schwazer Cupsieg im Vorjahr hatte Tirols Handball nun erneut die Chance, österreichische Handball-Geschichte zu schreiben.

 

Ein persönliches Märchen schrieb in diesem Wachau-Krimi Ersatztorhüter Michael Kalischnig, der seinen Bruder Martin nach dessen Verletzung vertrat. Beim Stand von 8:8 (16. Minute) hatte der 23-Jährige seinen ersten großen Auftritt: Er parierte den Siebenmeterversuch von Tobias Schopf und leitete eine Innsbrucker Offensivserie ein, die in einer 13:10-Führung (24. Minute) gipfelte.

 

Wie aus der Pistole geschossen starteten die Innsbrucker dann in die zweite Halbzeit, nutzten einige leichte Fehler eiskalt aus und erarbeiteten sich innerhalb von knapp drei Minuten einen Sechs-Tore-Vorsprung (21:15). Wer allerdings dachte, dass HIT nun beruhigt den Vorsprung verwalten würde, sah sich getäuscht, denn das Torfestival ging weiter. Allerdings zugunsten der Kremser, die in der 46. Minute den 27:27-Ausgleich schafften.

 

Das Spiel begann von null, doch die Innsbrucker ließen keine Führung der Niederösterreicher mehr zu, bevor Michael Kalischnig mit einer Glanztat in Minute 59 zum Vater des Sieges wurde und den Finaleinzug „unbeschreiblich“ fand. Trainer Stefan Öhler sprach nach der Jubelwelle mit den mitgereisten Fans klare Worte: „Es war eine emotionale Achterbahnfahrt.“

 

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.