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Niki kehrte auf das Podest zurück Das olympische Feuer brannte für die Jugend der Welt Harter Kampf um die weiße Weste
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uebersicht_jan Rot-weiß-roter Triumphflug Kleine Fehler auf dem Weg Wellenreiten in Zagreb Das wundersame Comeback des Benni R Lizz Görgl  korrigierte die Statistik Fast zum Sieg kombiniert Neustart mit dem alten Team Ein Trostpunkt – nicht mehr Spektakel pur als Programm Haie machten fette Punktebeute Dritter Platz als Erlösung Gregor hielt den Weltcup spannend  Als Dolomitensieger zum Wasalauf  Vanessa mit der Talentprobe  Cuche raste locker zum Sieg  Schrecksekunde bei 126 km/h  Andi Kofler vom Winde verweht  Ahoi Nico – Kurs Richtung Olympia  Tor-Versprechen gehalten  VCT bleibt die Nummer eins Kostelic-Festspiele in Wengen  Bitterer Abschied aus der Königsklass Streif-Spektakel lieferte Wellenbad ... Schladming feierte Hirscher David bezwang den Goliath  Niki kehrte auf das Podest zurück Harter Kampf um die weiße Weste Das olympische Feuer ...
Chrtiansky jr. serviert Hypo zum denkwürdigen Erfolg / Foto: Parigger

Chrtiansky jr. serviert Hypo zum denkwürdigen Erfolg / Foto: Parigger

Harter Kampf um die weiße Weste

„Die gefährlichsten Spiele sind jene, die man eigentlich schon gewonnen hat, bevor sie begonnen haben“ – eine Weisheit, die Trainer seit Jahren benützen, um Überheblichkeit einer favorisierten Mannschaft schon im Keim zu ersticken. Auch Hypo-Trainer Stefan Chrtiansky schien vor den Duellen gegen den Vorletzten (hotVolleys) und Letzten (VC Mils) die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn dem 3:0 gegen die Wiener ließen die Champions League-gestählten Tiroler kurz darauf auch ein 3:0 (–14, –13, –12) im Derby gegen Mils folgen.

 

„Zweimal eine sehr ordentliche Leistung mit der richtigen Einstellung. Besonders die Jungen haben mir gefallen“, hatte Chrtiansky ein Sonderlob für Alexander Tusch, Martin Ermacora und Niklas Kronthaler übrig. Wie schwer es tatsächlich gewesen war, stets hochkonzentriert ans Werk zu gehen, wurde im Kampf gegen Aich/Dob augenscheinlich.

 

„Wir bleiben fix an der Tabellenspitze. Darum fehlt uns der Druck und die Anspannung“, brachte es Alexander Tusch auf den Punkt, nachdem sich die Hypo-Truppe beim Gastspiel bei Aich/Dob besonders schwer getan hatte. Schlussendlich gab es aber doch noch den 20. Sieg im 20. Liga-Spiel zu bejubeln. Dennoch hatten Gavan und Co. fünf Sätze lang gleichsam alle Hände voll zu tun, um die Angriffe von Aich/Dob in den Griff zu bekommen. Die Gastgeber waren bis in die Haarspitzen motiviert und machten von Beginn an Druck.

 

Aich/Dob wollte den Beweis liefern, mit Hypo auf Augenhöhe zu stehen. Und das gelang auch zunächst: Der erste Satz ging mit 25:17 an die Spielgemeinschaft aus Kärnten. Nur langsam erwachte die Hypo-Truppe aus ihrem Tagtraum. Erst als Stefan Chrtiansky jr. und Co. den Verlust des zweiten Satzes vor Augen hatten, zündeten sie den Turbo und holten sich diesen Satz mit 26:24-Punkten.

 

Wer jetzt gedacht hatte, das Spiel sei gelaufen, der täuschte sich gewaltig. Ganz im Gegenteil: Aich/ Dob kämpfte beherzt und führte plötzlich mit 23:19. Dann kam der starke Auftritt von Chrtiansky jr. Mit starkem Service brachte er seine Mannschaft zurück ins Spiel. Und nach zwei abgewehrten Satzbällen rettete ein Block von Hypo-Akteur Pedro Frances den 30:28-Sieg im dritten Satz.

 

Doch erneut folgte die kalte Dusche: Hypo verspielte einen Polster von vier Punkten und verlor mit 23:25. Ein Entscheidungssatz musste her. Da behielten die Hypo-Akteure dann endlich die Nerven. Der erste Matchball führte zum 15:8-Erfolg – mit viel Kopfweh zur perfekten Saison.

 

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