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David bezwang den GoliathHarter Kampf um die weiße Weste Niki kehrte auf das Podest zurück
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uebersicht_jan Rot-weiß-roter Triumphflug Kleine Fehler auf dem Weg Wellenreiten in Zagreb Das wundersame Comeback des Benni R Lizz Görgl  korrigierte die Statistik Fast zum Sieg kombiniert Neustart mit dem alten Team Ein Trostpunkt – nicht mehr Spektakel pur als Programm Haie machten fette Punktebeute Dritter Platz als Erlösung Gregor hielt den Weltcup spannend  Als Dolomitensieger zum Wasalauf  Vanessa mit der Talentprobe  Cuche raste locker zum Sieg  Schrecksekunde bei 126 km/h  Andi Kofler vom Winde verweht  Ahoi Nico – Kurs Richtung Olympia  Tor-Versprechen gehalten  VCT bleibt die Nummer eins Kostelic-Festspiele in Wengen  Bitterer Abschied aus der Königsklass Streif-Spektakel lieferte Wellenbad ... Schladming feierte Hirscher David bezwang den Goliath  Niki kehrte auf das Podest zurück Harter Kampf um die weiße Weste Das olympische Feuer ...
Hosp in Jubelpose / Foto: GEPA

Hosp in Jubelpose / Foto: GEPA

Niki kehrte auf das Podest zurück

Erste! Jubelgeste! Freudenschrei! Diesen einen kurzen Moment musste man der Nicole Hosp einfach gewähren: Denn als die 28-jährige Bichlbacherin mit einem befreiten Lächeln im Gesicht über die Ziellinie des Kombi-Slaloms raste, leuchtete auch schon die „1“ hinter dem Namen auf der Anzeigetafel auf. Die Einladung war zu verlockend: Augen schließen, ein kurzer Jubelschrei – das Gefühl, wieder dort zu stehen, wo sie schon vor Jahren war – an der Spitze der Ski-Welt.

 

Auch wenn bei der Super-Kombination mit US-Star Lindsey Vonn und Tina Maze aus Slowenien kurz darauf zwei Damen einen schnelleren Schwung auf die eisige Piste von St. Moritz (SUI) zauberten – an der Rückkehr der Tirolerin auf das Podest gab’s nichts mehr zu rütteln.

 

Hosp, die Weltmeisterin von 2007 und Gesamtweltcup-Siegerin von 2006/07, die in ihrer Karriere schon mit so vielen Verletzungen und Rückschlägen zu kämpfen hatte, stand wieder einmal auf dem Siegestreppchen. Zum ersten Mal seit dem 19. Dezember 2010. „Das Renngefühl ist wieder da, das hat gepasst“, genoss Hosp den Erfolg vorerst noch mit einer gewissen Vorsicht. Noch vor eineinhalb Monaten hatte Hosp mit Nummer 58 im Abfahrt-Starthaus von Lake Louise (USA) auf das Freizeichen gewartet, als die Pistenarbeiter bereits zur Mittagspause spaziert waren. Die Sponsoren hatten sich damals rar gemacht.

 

Hosp biss sich jedoch durch, fuhr in Lake Louise auf Rang 20 und näherte sich, Stufe für Stufe, dem Ziel der Begierde, einem Top-Drei-Platz: als Sechste beim Slalom in Kranjska Gora, als Elfte im Super-G von Cortina. Und jetzt der Befreiungsschlag; und ein Fingerzeig in eine Zukunft, in der wieder mit der Niki zu rechnen ist.

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