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Schladming feierte Hirscher Niki kehrte auf das Podest zurück David bezwang den Goliath
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uebersicht_jan Rot-weiß-roter Triumphflug Kleine Fehler auf dem Weg Wellenreiten in Zagreb Das wundersame Comeback des Benni R Lizz Görgl  korrigierte die Statistik Fast zum Sieg kombiniert Neustart mit dem alten Team Ein Trostpunkt – nicht mehr Spektakel pur als Programm Haie machten fette Punktebeute Dritter Platz als Erlösung Gregor hielt den Weltcup spannend  Als Dolomitensieger zum Wasalauf  Vanessa mit der Talentprobe  Cuche raste locker zum Sieg  Schrecksekunde bei 126 km/h  Andi Kofler vom Winde verweht  Ahoi Nico – Kurs Richtung Olympia  Tor-Versprechen gehalten  VCT bleibt die Nummer eins Kostelic-Festspiele in Wengen  Bitterer Abschied aus der Königsklass Streif-Spektakel lieferte Wellenbad ... Schladming feierte Hirscher David bezwang den Goliath  Niki kehrte auf das Podest zurück Harter Kampf um die weiße Weste Das olympische Feuer ...
Lama am Gipfel der Sehnsucht / Foto: Red Bull

Lama am Gipfel der Sehnsucht
Foto: Red Bull

David bezwang den Goliath

Bereits zweimal hatte sich David Lama auf den Weg zum mystischen Cerro Torre gemacht. Im vergangenen Jahr war es dem damals 20-Jährigen gelungen, dem patagonischen „Turm-Berg“ eine Gipfelbesteigung abzuringen, aber Traum des pausierenden Wettkletterers war es, den Granitriesen irgendwann einmal frei zu klettern.

 

Mitte Jänner 2012 starteten Lama und Peter Ortner also erneut einen Versuch, das Objekt der Begierde nur mit gegebenen Naturelementen wie Fels und Eis zu besteigen. Technische Hilfsmittel wollten sie nur zum Sichern verwenden.

 

Von dem kleinen Dorf El Chalten, im Süden Argentiniens, wanderte das Team nach Nipo Nino, ihrem ersten Camp. Von dort aus startete das vertikale Abenteuer. Eine amerikanische Seilschaft hatte kurz zuvor einige der alten Bohrhaken aus der Wand mitgenommen, dadurch gestaltete sich das Absichern noch schwieriger und Lama musste über weite Strecken mit erhöhtem Risiko klettern. Einige Versuche endeten im Seil, bis der Götzner die Route sicher ausgekundschaftet hatte.

 

Und wenige Tage später – dem Internet sei Dank – verbreitete sich die Erfolgsmeldung dann wie ein Lauffeuer. Der Traum sei wahr geworden. Über Facebook teilte David Lama mit, dass er und Ortner die Kompressorroute auf den Torre frei klettern konnten. Kein unumstrittenes Unternehmen, aber Lama hatte sich mit seinem Gipfelsieg einen Traum erfüllt. Zahlreiche schlaflose Nächte hatte ihm der lange Zeit als unbezwingbar geltende Granitriese beschert und nun sei er „am Ende des großartigsten Abenteuers seines bisherigen Lebens.“

 

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