Übersicht Jänner 2005 Übersicht Jänner 2006 Übersicht Jänner 2007 Übersicht Jänner 2008 Übersicht Jänner 2009 Übersicht Jänner 2010 Übersicht Jänner 2011 Übersicht Jänner 2013 Übersicht Jänner 2014 Übersicht Jänner 2015 Übersicht Jänner 2016
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Bitterer Abschied aus der KönigsklassSchladming feierte Hirscher Streif-Spektakel lieferte Wellenbad der Gefühle
Übersicht Suche Meister Extras Start
uebersicht_jan Rot-weiß-roter Triumphflug Kleine Fehler auf dem Weg Wellenreiten in Zagreb Das wundersame Comeback des Benni R Lizz Görgl  korrigierte die Statistik Fast zum Sieg kombiniert Neustart mit dem alten Team Ein Trostpunkt – nicht mehr Spektakel pur als Programm Haie machten fette Punktebeute Dritter Platz als Erlösung Gregor hielt den Weltcup spannend  Als Dolomitensieger zum Wasalauf  Vanessa mit der Talentprobe  Cuche raste locker zum Sieg  Schrecksekunde bei 126 km/h  Andi Kofler vom Winde verweht  Ahoi Nico – Kurs Richtung Olympia  Tor-Versprechen gehalten  VCT bleibt die Nummer eins Kostelic-Festspiele in Wengen  Bitterer Abschied aus der Königsklass Streif-Spektakel lieferte Wellenbad ... Schladming feierte Hirscher David bezwang den Goliath  Niki kehrte auf das Podest zurück Harter Kampf um die weiße Weste Das olympische Feuer ...
Mario Matt grüßt seine Fans Foto: GEPA

Mario Matt grüßt seine Fans
Foto: GEPA

Streif-Spektakel lieferte Wellenbad der Gefühle

Kitzbühel war schon immer für besondere Schlagzeilen gut, für Absagen, dramatische Storys oder Jubelgeschichten. Didier Cuche schrieb 2012 ein neues, ein besonderes Kapitel. Mit einem Wahnsinnsritt auf der verkürzten Streif krönte sich der Schweizer 24 Stunden nach der witterungsbedingten Absage des Super-G zum alleinigen Abfahrts-Rekord-Sieger in Kitzbühel, zusätzlich hatte er 2010 auch noch einen Super-G in der Gamsstadt gewonnen.

 

Der Eidgenosse übertrumpfte damit den Vierfach-Gewinner Franz Klammer. Und der Kärntner Olympiasieger von 1976 war auch einer der ersten Gratulanten. „Cuche ist jetzt der Kaiser von Kitzbühel, damit kann ich gut leben“, sagte Klammer, der genau wusste, wo der gelernte Metzger das Rennen gewonnen hatte. „Didier ist unten sensationell gefahren. Er hat als einziger die Linie perfekt erwischt“, meinte Klammer zur perfekten Fahrt von Cuche von der Hausbergkante bis ins Ziel.

 

Cuche war gelöst, gut gelaunt nach seinem Triumph – obwohl er davor gezittert hatte. „Es ist wie immer bei einem Neuschnee-Rennen. Du stehst im Ziel und hoffst, dass die Bedingungen nicht viel besser werden.“ Knapp war es einige Male, gleich 23 Läufer blieben auf der nur noch 1:13 Minuten „kurzen“ Mini-Streif innerhalb von nur einer Sekunde.

 

Eines hatte Cuche nie gemacht: „Vor dem Start darüber nachdenken, wie denn ein fünfter Sieg hier wäre. Denn das darf ein Läufer nie tun!“ Trotzdem endete der Tag fast wie in einem Märchen: „Ich hätte nie an so ein Happy End gedacht. Das ist fast wie ein Hollywood-Drehbuch. Und eines kann ich ja jetzt sicher sagen: Kitzbühel – das ist definitiv mein Rennen!“

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.