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Überzeugt als Libero – Fred Laure / Foto: GEPA

Überzeugt als Libero – Fred Laure
Foto: GEPA

Ein Trostpunkt – nicht mehr

Alleine von der Miene von Alex Berger auf den Ausgang der Partie zu schließen, war kein leichtes Unterfangen. Es waren erst wenige Minuten vergangen, nachdem Hypo Tirol Volleyball mit 2:3 gegen Novosibirisk das heimische Parkett verließ, da diktierte der 23-jährige Österreicher, am Tag zuvor mit 16 Punkten Tirols Topscorer, den Reportern auch schon ein erstes „Ich bin zufrieden“ ins Mikrofon. Von der knappen Niederlage lasse er sich nicht abschrecken. Es gebe ja noch eine Partie, so der lächelnde Berger, da werde man noch „voll draufhauen“ können.

 

Selbst wenn die gedämpften Stimmen von Trainer Stefan Chrtiansky sen. („Ich bin zufrieden mit dem Punkt, aber ich wollte zwei mehr“) und Libero Fred Laure („Wenn man so knapp verliert, ist man natürlich frustriert“) überwogen, so konnten sich die Innsbrucker dennoch freuen. Nach vier Niederlagen holten sie ihren ersten Punkt in der laufenden Champions League-Saison.

 

Dabei lag sogar der volle Erfolg zum Greifen nahe. Nachdem Satz eins mit 19:25 an die russischen Riesen ging, kämpften sich die Volleyballer zurück und gewannen Satz zwei und drei mit 25:22 und 25:21. „Wir hatten unsere Angst abgelegt“, meinte Manager Hannes Kronthaler zu diesem Zeitpunkt noch. Doch dann zeigten die Mannen um Stefan Chrtiansky jun. Nerven, fabrizierten zahlreiche Eigenfehler und verloren Satz vier.

 

Im letzten Durchgang durften dann die Krimi-Drehbuchautoren ans Werk. Als bei 9:9 eine umgefallene Wasserflasche die Spieler auf eine letzte Geduldsprobe stellte, war der Faden gerissen. Die sanften Abschlussversuche der Innsbrucker beantworteten die Russen mit konsequenten, harten Smashes und holten sich den letzten Satz schlussendlich knapp, aber nicht unverdient mit 15:13.

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