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Das wundersame Comeback des Benni R.Fast zum Sieg kombiniert Lizz Görgl korrigierte die Statistik
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uebersicht_jan Rot-weiß-roter Triumphflug Kleine Fehler auf dem Weg Wellenreiten in Zagreb Das wundersame Comeback des Benni R Lizz Görgl  korrigierte die Statistik Fast zum Sieg kombiniert Neustart mit dem alten Team Ein Trostpunkt – nicht mehr Spektakel pur als Programm Haie machten fette Punktebeute Dritter Platz als Erlösung Gregor hielt den Weltcup spannend  Als Dolomitensieger zum Wasalauf  Vanessa mit der Talentprobe  Cuche raste locker zum Sieg  Schrecksekunde bei 126 km/h  Andi Kofler vom Winde verweht  Ahoi Nico – Kurs Richtung Olympia  Tor-Versprechen gehalten  VCT bleibt die Nummer eins Kostelic-Festspiele in Wengen  Bitterer Abschied aus der Königsklass Streif-Spektakel lieferte Wellenbad ... Schladming feierte Hirscher David bezwang den Goliath  Niki kehrte auf das Podest zurück Harter Kampf um die weiße Weste Das olympische Feuer ...
Lizz – so freut sich eine Abfahrtssiegerin / Foto: GEPA

Lizz – so freut sich eine Abfahrtssiegerin / Foto: GEPA

Lizz Görgl korrigierte die Statistik

Österreichs Skimädchen können also doch noch Abfahrten gewinnen – und wer, wenn nicht Elisabeth Görgl, hätte die rot-weiß-rote Abfahrts-Durststrecke am besten beenden können. 1043 Tage nach dem Sieg von Andrea Fischbacher am 28. Februar 2009 in Bansko erwischte die in Innsbruck lebende Doppelweltmeisterin in Bad Kleinkirchheim einen perfekten Lauf und feierte ihren ersten Sieg in der Speed-Disziplin. Der Triumph gelang ihr vor US-Girl Julia Mancuso und der Schweizerin Fabienne Suter.

 

„1043 Tage? Natürlich sind solche Zahlen schön für die Statistik“, erklärte Görgl mit einem breiten Siegerlächeln: „Aber für mich war entscheidend, dass ich all meine Möglichkeiten ausschöpfen konnte.“ Darum auch der Emotionsausbruch im Ziel, nachdem die Halb-Tirolerin (Tochter von Traudl Hecher) beim Blick auf die Anzeigetafel den Einser aufleuchten sah. „Ich kann es noch nicht ganz einordnen, was dieser Sieg für mich bedeutet.“

 

Begünstigt war der Premierensieg durch zwei Tatsachen: „Die anspruchsvolle Abfahrt entspricht meinem Naturell“, analysierte die 30-Jährige. Und dann war da noch der Fehlerteufel, der bei Ausnahmeathletin Lindsey Vonn an diesem Tag Überstunden leistete. „Ich habe versucht zu kämpfen, aber es war sehr unruhig. Ich war nicht stark und deshalb habe ich nicht gewonnen“, sprach die US-Amerikanerin Klartext und gratulierte artig: „Ich freue mich für Lizz, denn sie ist super gefahren und hat zu Hause gesiegt.“

 

Nicht nur für die Konkurrenz war es eine angenehme Abwechslung, dass Lindsey Vonn einmal nicht auf Top-Niveau die Piste runtergedonnert war und dem Rest des Feldes keine Chance ließ. Teamkollegin Julia Mancuso strahlte mit Platz zwei übers ganze Gesicht. Kein Wunder, es war heuer ihr bestes Saisonergebnis: „Es ist gut zu wissen, dass ich schneller sein kann als sie. Das macht Spaß.“

 

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