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Belgier verhindern Volleyball-Märchen / Foto: Parigger

Belgische Mauer stand wie eine "Eins"
Foto: Parigger

Belgier verhindern Volleyball-Märchen

Wenn die Ampel bei den Parkplätzen vor der USI schon 45 Minuten vor Spielbeginn auf rot steht, kann man sich sicher sein, dass in der Volleyball-Champions League ein Topspiel ansteht. Erfolg macht eben sexy und ausgerechnet vor dem Endspiel um den Einzug in die K.o.-Phase entdeckten viele Tiroler wieder ihre Liebe zu den Schmetterkönigen vom Inn. Mit stehenden Ovationen wurde die Partie gegen Roeselare bei der Mannschaftspräsentation eingeleitet.

 

Leicht geht in der europäischen Königsklasse aber gar nichts. Die Belgier um Aufspieler Frank Depestele zeigten von Beginn an vor allem am Netz ihre Stärke, Hypos Annahme wirkte nicht immer ganz sattelfest und der erste Satzball wurde nicht genützt. So lief das Endspiel um den Aufstieg in die verkehrte Richtung – Roeselare nutzte den dritten Satzball zur 1:0-Führung (28:26).

 

Und die Hypo-Stars wirkten beim Seitenwechsel irgendwie konsterniert. Die Köpfe der Tiroler richteten sich auch in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs nicht auf – die bestens eingestellten Gäste, die fast ausschließlich auf Stefan Chrtiansky Junior servierten, gingen mit 8:5 in Front. Man wurde trotz raschem Ausgleich (9:9) das Gefühl nicht los, dass gerade am berühmten Tag X der eigene Leistungszenit nicht erreicht werden konnte. Es fehlte zuweilen auch der ansonsten so oft registrierte, fast schon legendäre Kampfgeist.

 

Nur Headcoach Stefan Chrtiansky war längst richtig heiß, hatte sein Sakko schon nach verlorenem erstem Satz abgestreift. Es war auch kein gutes Zeichen, dass er Diagonalangreifer Paulo Victor Costa da Silva bei einem 14:18-Rückstand im zweiten Satz vom Feld holte. Eher ein Ausdruck der Verzweiflung, hinter der die Überlegung stand, Kräfte für eine Aufholjagd zu schonen. Der zweite Satzverlust war nicht mehr abzuwenden, in der USI-Halle wurde es zusehends leiser. Nur im kleinen belgischen Fansektor schnellte der Lärmpegel nach oben.

 

Angstgegner Roeselare gab den Tirolern, die nun als Dritter minimale Chancen auf ein Ticket im CEV-Cup haben, ernüchternd den Rest. Dieses 0:3 war eine ganz bittere Pille für Hypo. „Die Annahme war der entscheidende Faktor“, reagierte Manager Hannes Kronthaler auf das Aus in gebotener Kürze. Doch die Talfahrt von Hypo Tirol ging weiter: Nach dem Champions League-Aus hofften die Innsbrucker Volleyballer in der MEVZA gegen Kastela auf ein Erfolgserlebnis. In Kroatien setzte es jedoch eine 2:3-Niederlage. „Wir waren nicht locker im Kopf“, sagte Trainer Stefan Chrtiansky.

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