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Der Flug des Morgenstern in die Bergisel-GeschichteTirols Sport trauert! Schild wird immer stärker
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uebersicht_01 Boeses Erwachen zum Jahreswechsel Die Ski-Zukunft liegt in der Grossstadt Der Flug des Morgenstern ... Schild wird immer staerker Tirols Sport trauert Hypo stuerzt Athen in die Krise Stockerlplatz am Koenigssee Triumphflug zum Tournee-Gesamtsieg Ausfellle gut weggesteckt 5.000 feierten Ski-Spektakel in St. Johann Das Comeback der Biathleten Svindal und Richard stahlen Ted die Show Lindsay siegt und plaudert Koch fand das Sieg-Rezept Starkes Trio dank Gottwald Im Eis klettert nur einer allein Seefeld wird zum Mekka der Kombinierer Der Pepi ist noch in Form Der Pepi ist noch in Form Landertinger meldet sich zurueck Belgier verhindern Volleyball-Maerchen Zettel rettete die Ehre im Flutlicht Der Sieg, der Thomas noch fehlte … Hosp mit starker Ansage Nachwuchs sprang in die Bresche Trauer ueberschattet Iraschkos Triumph Ganz heiß im Eis Andi Lotz sieht Perspektiven Sieg in der Verlaengerung Mayrs Aufbruch in die Zukunft Olympia in Bittners Visier Boarder auf Medaillenjagd Gruggers Sturz ... Wenn Leichtgewichte schwer wiegen … David lief aus Goliaths Schatten Manfred sucht die perfekte Abstimmung Im Laendle gab’s nichts zu gewinnen Nina hadert mit dem Augenblick ... Adler im Team noch staerker Aus der Prestigesache wurde beinhartes Duell Drei Medaillen dank Heimvorteil
Marlies Schild, Königin von Zagreb / Foto: GEPA

Marlies Schild, Königin von Zagreb
Foto: GEPA

Schild wird immer stärker

Immer wieder Marlies Schild – wer soll die Wahltirolerin eigentlich schlagen? Mit zwei Vorzeigeläufen stellte die Slalomkönigin erneut ihre Vormachtstellung unter Beweis und trotzte in Zagreb schlechter Sicht und eisiger Piste. Das Wort Talent kann den Maßstäben, die Marlies Schild zurzeit im Slalom setzt, nicht mehr wirklich gerecht werden. Es scheint mehr als „nur“ eine außergewöhnliche Begabung für eine Sportart zu sein, die man benötigt, um so durch den Slalomwald zu tanzen, wie Schild es zurzeit vorführt. Egal ob die Piste pickelhart und die Sicht gleich null ist, die Salzburgerin lässt die Skier geschmeidig wie keine andere zum Sieg gleiten und hat selbst dann noch Verbesserungsvorschläge für sich selbst.

 

Im Nachtslalom von Zagreb carvte Marlies bereits zum vierten Slalom-Triumph in dieser Saison. Konzentriert und ohne auch nur eine Miene wegen der schlechten Sicht zu verziehen, brachte sie mit einem starken zweiten Lauf den Erfolg erneut ins Trockene – ihren insgesamt 27. Weltcup- und ihren 25. Slalom-Sieg. Der zwischenzeitlich Führenden Maria Riesch (Rang drei nach dem ersten Lauf) blieb nichts anderes übrig als neidlos zu applaudieren. Das tat die Deutsche auch gerne, denn sie war mit ihren beiden Fahrten sichtlich zufrieden. An der dritten Stelle durfte sich diesmal Manuela Mölgg über wichtige Weltcuppunkte freuen.

 

„Ich kann es gar nicht beschreiben. Es ist natürlich ein super Gefühl, nach dem Erfolg am Semmering schon wieder ganz oben zu stehen“, japste Schild im Zielraum nach Luft. Nach ausgelassener Freude fand die Perfektionistin aber auch Kritikpunkte an ihren beiden Fahrten: „So einen großen Vorsprung habe ich nicht. Vielleicht war der zweite Durchgang nicht ganz locker. Aber daran kann ich arbeiten und hoffe, dass ich das auch noch hinkriege.“

 

Arbeit, vor allem zum Grübeln, gab der gestrige Slalom in Zagreb der Tirolerin Nicole Hosp auf. Die Gesamt-23. fand keinen befreiten Weg durch die Nebelschwaden. Aber nicht etwa die Erinnerung an die schwere Verletzung, die sie sich hier zugezogen hatte, war es, die bei der Bichlbacherin offensichtlich auf die Bremse drückte. „Nein, ich weiß nicht, es geht mir einfach nicht so leicht von der Hand“, gestand die 27-Jährige. „Es hilft nichts – weiterkämpfen“, war die Devise.

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