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Böses Erwachen zum JahreswechselDer Flug des Morgenstern in die Bergisel-Geschichte Die Ski-Zukunft liegt in der Großstadt
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uebersicht_01 Boeses Erwachen zum Jahreswechsel Die Ski-Zukunft liegt in der Grossstadt Der Flug des Morgenstern ... Schild wird immer staerker Tirols Sport trauert Hypo stuerzt Athen in die Krise Stockerlplatz am Koenigssee Triumphflug zum Tournee-Gesamtsieg Ausfellle gut weggesteckt 5.000 feierten Ski-Spektakel in St. Johann Das Comeback der Biathleten Svindal und Richard stahlen Ted die Show Lindsay siegt und plaudert Koch fand das Sieg-Rezept Starkes Trio dank Gottwald Im Eis klettert nur einer allein Seefeld wird zum Mekka der Kombinierer Der Pepi ist noch in Form Der Pepi ist noch in Form Landertinger meldet sich zurueck Belgier verhindern Volleyball-Maerchen Zettel rettete die Ehre im Flutlicht Der Sieg, der Thomas noch fehlte … Hosp mit starker Ansage Nachwuchs sprang in die Bresche Trauer ueberschattet Iraschkos Triumph Ganz heiß im Eis Andi Lotz sieht Perspektiven Sieg in der Verlaengerung Mayrs Aufbruch in die Zukunft Olympia in Bittners Visier Boarder auf Medaillenjagd Gruggers Sturz ... Wenn Leichtgewichte schwer wiegen … David lief aus Goliaths Schatten Manfred sucht die perfekte Abstimmung Im Laendle gab’s nichts zu gewinnen Nina hadert mit dem Augenblick ... Adler im Team noch staerker Aus der Prestigesache wurde beinhartes Duell Drei Medaillen dank Heimvorteil
Dramatische Duelle im Münchner Slalom / Foto: GEPA

Dramatische Duelle im Münchner Slalom
Foto: GEPA

Die Ski-Zukunft liegt in der Großstadt

Moskau machte den Anfang, in München gab’s eine umjubelte Zwischenstation und am Ende der Vision vom Weltcup in den Weltstädten wartet wohl New York. Bis dorthin ist es aber noch ein weiter Weg, denn so ohne Weiteres verlegt man nicht alpine Pisten in eine Großstadt. In Moskau kostete der Event einige Millionen Euro, München hatte den Vorteil des „eigenen“ Olympiaberges im Olympiapark, New York wird so oder so eine neue Dimension.

 

Dass der Abstecher zu den Stadtmenschen ein erfolgreicher sein kann, wurde in München eindrucksvoll bewiesen – 25.000 Fans verwandelten den Platz rund um den trockengelegten Olympiasee in eine tolle Kulisse, der Berg „bebte“, es war fast wie im „normalen“ alpinen Leben … Dass nicht alle Tiroler Skifans dem Live-Erlebnis frönen konnten, lag am zu starken Rückreiseverkehr, so mancher drehte staugeplagt einfach wieder um. Die ÖSV-Hoffnungen rund um die Tiroler Benjamin Raich und Romed Baumann waren alle rechtzeitig vor Ort. Und rasch in ihrem Element, im Gegensatz zum personifizierten Zugpferd der Veranstaltung.

 

Maria Riesch musste sich bereits in ihrem ersten K.-o.-Duell, also im Achtelfinale, der Italienerin Merighetti beugen. Dennoch behielt die Garmisch-Partenkirchnerin ihre Gesamtweltcup-Führung und sprach letztlich von einem „wahnsinnig tollen Event“. Ähnliches war klarerweise von den Siegern zu hören: von der Schwedin Maria Pietilä-Holmner, die im Finale Tina Maze (SLO) bezwang, und vom kroatischen Edel-Allrounder Ivica Kostelić, der im letzten Duell den Franzosen Julien Lizeroux in Schach hielt. Verdienter Lohn: je 100 Weltcuppunkte und 40.000 Schweizer Franken (rund 32.000 Euro).

 

Die ÖSV-Abordnung musste kleinere Brötchen backen. Für Benjamin Raich (gegen Bode Miller), Romed Baumann (Felix Neureuther) und Reinfried Herbst (Kostelić) kam im Viertelfinale das Aus, für Marcel Hirscher und Michael Walchhofer bereits in Runde eins. Weil Letzterer für sein Antreten 15 Weltcuppunkte kassierte, löste er den in München fehlenden Silvan Zurbriggen als Gesamtweltcup-Führenden ab. „Ein Traum“, befand Walchhofer, und meinte damit aber die Stimmung im Olympiapark. Dank Elisabeth Görgl (3.) strahlte zumindest eine ÖSV-Läuferin vom Stockerl: „Das Fahren Frau gegen Frau ist voll cool.“

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