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Heinz „Kini“ Kinigadner, wie ihn die Fans kennen / Foto: GEPA

Heinz „Kini“ Kinigadner, wie ihn die Fans kennen / Foto: GEPA

Halbes Jahrhundert für einen Ruhelosen

„Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt – läuft die Zeit, wir laufen mit“, hat einst Wilhelm Busch geschrieben. Ein Spruch, fast maßgeschneidert für einen, dem es nie schnell genug gehen konnte, der immer dabei war, wo der Rauch aufging - und jetzt seinen Fünfziger feiert!

 

Max Ischia hat dem zweifachen Motocross-Weltmeister in seinem Interview die Gewissenfrage gestellt:

 

Ein halbes Jahrhundert, Heinz Kinigadner, wie klingt das?

„Nicht anders als die Tage zuvor. Welche Zahl da nun steht, ist mir relativ wurscht.“

 

Anders gefragt: Wie fühlen sich die 50 Jahre an für einen, der es in seiner Motocross- und Rallyelaufbahn auf knapp 50 Knochenbrüche bzw. Bänderrisse gebracht hat und 20 Jahre lang Schmerzmittel schlucken musste?

„Gut. Das Erstaunlichste ist, dass meine Knochen und Gelenke absolut keine Probleme machen. Dabei habe ich mir das Schambein dreimal gebrochen, hatte ein zersprungenes Becken, einen mehr oder weniger zerbröselten Oberschenkelhals, Schulterbrüche und und und. Ich kenne keine Wetterfühligkeit, nichts. Nur der Rücken macht mir wieder etwas zu schaffen, aber nicht mehr so schlimm, wie es einmal war. Und außerdem: Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal 50 werde.“

 

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