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Fataler Sturz ins Karriere-Ende?Frejn Endlich im ersten Dutzend
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Hypo-Truppe jubelt in der ausverkauften USI-Halle / Foto: Parigger

Hypo-Truppe jubelt in der ausverkauften USI-Halle / Foto: Parigger

Endlich im ersten Dutzend

Es ist ja nicht gerade so, dass Manager Kronthaler ein Kettenraucher wäre – aber der Hannes ist ein Genussmensch und er weiß natürlich genau: Am besten schmeckt oft die Zigarette danach – z. B. die nach dem Essen oder einem besonders süßen Sieg. Diesmal war alles ganz anders, Kronthaler gönnte sich noch vor dem Schlager gegen Macerata vor der bummvollen USI-Halle einige tiefe Züge.

 

Denn dank eines Satzgewinns von Rivijera Budva bei der 1:3-Heimniederlage gegen Noliko Maaseik aus Belgien war Hypo schon vor dem ersten Ballwechsel nicht mehr von Platz zwei der Gruppe C zu verdrängen und stand damit am 20. Jänner 2010, kurz vor 20 Uhr, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte unter den besten zwölf Teams der europäischen Königsklasse. Ein Meilenstein für die Clubgeschichte.

 

Der Rest war in der USI-Halle eine einzige Party vor über 2.000 Fans. Eine Stimmung wie in der Disco. Mit Hits und Schlagern aus vielen Jahrzehnten. DJ Michael Gundrum gab ordentlich Gas. Und die Hypo-Stars legten gegen den italienischen Gruppenfavoriten den Schalter, ohne die Last, einen Satz unbedingt gewinnen zu müssen, auch gleich um. Um 20.50 Uhr war bei stehenden Ovationen jener Satzgewinn (25:22) unter Dach und Fach, den man gebraucht hätte, wenn Maaseik 3:0 gewonnen hätte.

 

Nur ein Schuss Statistik an einem Tiroler Feiertag, den Präsident Otmar Kronthaler und Sohn Hannes mit einem Brustklatscher standesgemäß zelebrierten: „Einfach perfekt. So eine Stimmung hat’s noch nie gegeben“, genoss der jüngere Kronthaler die Volleyballparty. Dass die Italiener den Schlager zum 3:1-Auswärtssieg drehten, tat nur wenig zur Sache. Hypo war endlich im erlauchten Kreis der europäischen Elite angekommen.

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