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Wolfgang Loitzl, der König am Bergisel  / Foto: GEPA

Wolfgang Loitzl, der König am Bergisel Foto: GEPA

Loitzls Bilderbuchlandung

Was für ein Paukenschlag zum Jahresbeginn. Der „Ewige Zweite“ der Szene sprang, nein – Wolfgang Loitzl flog mit dem Sieg im Garmischer Neujahrsspringen in eine neue Ära. Wenn man will, in eine neue Welt, in den Kreis der Sieger nämlich. Der Steirer sprang nicht nur über seinen Schatten, sondern mitten ins Herz der Sport-Öffentlichkeit.

 

Garmisch war jedenfalls der Anfang einer Serie. „24 Stunden vorher hatte ich wirklich nicht daran gedacht, jetzt ist es wahr. Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen“, sagte Loitzl, als er nach dem Sieg an der Olympiaschanze in Garmisch die Sprache wiederfand. Der 28-Jährige hatte das von vielen schon für unmöglich Gehaltene geschafft. Im 223. Weltcupbewerb, in seiner 13. Weltcupsaison ein Sieg. Einer mit Folgen. Einer, der beflügelte. „Das ist wirklich toll, was er da geleistet hat“, streute ihm selbst der schärfste Konkurrent, der Schweizer Ammann, Rosen: „Aber er hat es sich verdient.“ Klar: Viermal erhielt Loitzl die Höchstnote 20,0. Wenn man weiß, wie knausrig die Punktrichter sind …

 

Mit dem Sieg in Garmisch katapultierte sich der zweifache Familienvater auch an die Spitze der Tournee-Gesamtwertung. Trainer Pointner: „Mit ihm, der es so lange probiert hat, hat sich wirklich jeder gefreut. Aber bei weiteren Siegen kommt der Neid“, warnte Pointner. „Nach diesem perfekten Jahresauftakt habe ich nichts mehr zu verlieren“, erwiderte Loitzl zu Recht. Aber das Märchen ging weiter …

 

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