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Wie doch die Zeit vergeht – ein Weltmeister wird 50 / Foto: GEPA

Wie doch die Zeit vergeht – ein Weltmeister wird 50 / Foto: GEPA

Vom Abfahrtsweltmeister zum Top-Vermarkter

Wie doch die Zeit vergeht – irgendwie hat man das Gefühl, man wäre dem Harti Weirather eben erst im Renndress begegnet, dabei feierte der Tiroler bereits seinen 50. Geburtstag. Dass die Feier mit Kitzbühel zusammenfiel, liegt nur am Geburtsdatum im Jänner, denn von Rummel hält der Mann, der mit seiner Agentur weltweit für beste und qualitativ hochstehende Unterhaltung sorgt, meist nicht viel.

 

In seiner aktiven Karriere hatte Harti Weirather sechs Weltcupabfahrtsläufe gewonnen, darunter auch die Klassiker von Kitzbühel, Wengen, Gröden und St. Anton. Drei Siege feierte er in der Saison 1980/81, was ihm auch die Kristallkugel für den Gewinn des Abfahrts-Weltcups einbrachte.

 

Seinen größten Erfolg feierte der Außerferner bei der WM 1982 in Schladming, wo er auf der Planai zum Abfahrts-Titel fuhr. Damit bewahrte er Österreich am Schlusstag noch vor einer Blamage, es war die einzige Goldmedaille des ÖSV bei dieser Heim-WM.

 

Sein letzter Weltcupsieg gelang dem Harti zu Beginn der Saison 1982/83 in Pontresina. Danach blieben die großen Erfolge aus. Im Jänner 1987 trat er wegen andauernder Rückenprobleme zurück.

 

Noch im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der in Liechtenstein ansässigen Sportmarketing-Agentur WWP (Weirather, Wenzel & Partner). Der Start in eine neue faszinierende Karriere. Das Unternehmen begann mit der Suche nach Kopfsponsoren für Skirennläufer und mündete in ein Top-Unternehmen, das mittlerweile 70 fixe Mitarbeiter und Standorte in Österreich, Spanien, Liechtenstein, Italien und Bulgarien hat. Zu seinen Kunden und Partnern zählen neben dem ÖSV Unternehmen wie A1, BMW, bwin, Gösser, Iglo, Milka, VW oder Red Bull.

 

Das zweite W in WWP steht übrigens für Weirathers Frau, die ebenfalls höchst erfolgreiche Ex-Rennläuferin Hanni Wenzel (2 Olympiasiege, 2 WM-Titel, 2 Siege im Gesamtweltcup, 33 Weltcupsiege). Die Weirathers haben drei Kinder. Tochter Tina startet, wie ihre Mutter, für Liechtenstein und war 2005 mit 15 Jahren jüngste Teilnehmerin der WM in Bormio.

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
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