Übersicht Jänner 2005 Übersicht Jänner 2006 Übersicht Jänner 2008 Übersicht Jänner 2009 Übersicht Jänner 2010 Übersicht Jänner 2011 Übersicht Jänner 2012 Übersicht Jänner 2013 Übersicht Jänner 2014 Übersicht Jänner 2015 Übersicht Jänner 2016
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
backPierre, „the Shooter“, und Sacharuk, der Retter? Schlierenzauer
Übersicht Suche Meister Extras Start
Byggmark stürmte den Skihimmel von Kitz Geglückte WM-Generalprobe Im Grenzbereich des Sports Bielers Sprint ins Gelbe Trikot Der Adler vom Arlberg kombinierte super Benni als Punktesammler in der Schweiz Holländer vom Parkett gefegt Gerodelt wie im Traum Champions League  eine Nummer zu groß! Pierre, the Shooter, und Sacharuk, der Retter? Schlierenzauer  die neue Dimension im Skispringen Byggmark stürmte den Skihimmel von Kitz Übersicht Jänner 2007
Gregor Schliernezauer _ in der Anlaufspur zum Erfolg

Gregor Schlierenzauer in der Anlaufspur zum Erfolg / Foto: Parigger

Schlierenzauer – die neue Dimension im Skispringen

Achtung, die jungen Wilden kommen, die jungen Österreicher! Mit dieser „Warnung“ durch die Konkurrenz starteten die ÖSV-Adler in die imageträchtige Springertournee, alles wartete gespannt, ob denn die Schützlinge des Alex Pointner der Nervenbelastung in dieser traditionsreichen Veranstaltung standhalten würden können. Die Antwort fiel deutlich aus – sie konnten! Nicht zuletzt dank der sensationellen Vorstellung von Gregor Schlierenzauer, der sich mit einer eindrucksvollen Leistung das Eröffnungsspringen in Oberstdorf gekrallt hatte. Völlig losgelöst war der Stubaier seinen Gegnern auf und davon geflogen und die Unbekümmertheit des jugendlichen Draufgängers war auch ausschlaggebend dafür, dass nach dem Skandalspringen von Garmisch der Tour-Tross mit einer österreichischen Führung nach Innsbruck wechselte, zur dritten Station der Tournee. Der Teenager hatte im bayerischen Schnürlregen die Nerven behalten, war in Durchgang eins auf Rang eins gesegelt, ehe Renndirektor Walter Hofer das Neujahrsspringen hatte abbrechen müssen.

 

Regen, eine Waschrumpel als Anlaufspur und Windböen um fünf Meter pro Sekunde – da war ganz einfach die Sicherheit nicht mehr gegeben. Eine Entscheidung, die auch Österreichs Sportdirektor Toni Innauer für richtig erachtete: „Es waren tatsächlich fürchterliche Bedingungen, unter denen wir die Springer herunterlassen mussten.“ Verständlich daher, dass sich zum Beispiel der Fieberbrunner Andreas Widhölzl über die Windlotterie ärgerte, während Vornamenskollege Küttel nur jubelte. Auch verständlich, denn der Schweizer erfuhr von seinem vierten Weltcupsieg, dem ersten Tournee-Tagessieg der Schweiz seit 29 Jahren, im Umkleideraum: „Ich hatte gute Verhältnisse. Aber die muss man auch erst mal nutzen.“

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.