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Vier Mann, zwei Rodeln, ein BefehlTiroler Korbjäger im Medienrummel HCI-Spiele sind nichts für schwache Nerven
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übersicht jänner Auf der Suche nach dem Lottosechser Vier Mann, zwei Rodeln, ein Befehl Lauf zum Jahreswechsel HCI-Spiele sind nichts für schwache Nerven Tiroler Korbjäger im Medienrummel Ohne Strafrunde Platz fünf Hannes zwischen Himmel und Hölle Auf Platz zwei kombiniert Raich als Punktehamster Echte Derbys sehen anders aus Zwei Medaillen als Rahmen für Goldis Abschied Raiche Beute am Fuß der Eiger Nordwand Manninen wird bedrängt Rodler haderten mit den Hundertsteln Mit Skibob auf Goldkurs ÖSV-Festspiele in Kitzbühel / Benni in allen Gassen Glänzendes Speed-Debüt für Niki Die Dolomiten, Wurm und Fauner Seefelder via Oberstdorf nach Turin HCI-Fans im Wechselbad der Gefühle Flutlichtgala im Zeichen der Tiroler Grubers Husarenritt durch die Hölle nach Turin Hosp feiert Premierensieg Am Plateau durfte gejubelt werden Naturbahnrodler steuerten auf Medaillenkurs Ein Weltrekord, der nicht zählt

Todd Elik wird von Martin Ulrich gestoppt
Foto: GEPA

… und auch gegen Arturs Irbe gibt’s kein Durchkommen / Foto: GEPA

3300 Fans werden Zeuge einer Pleite gegen Salzburg / Foto: GEPA

HCI-Spiele sind nichts für schwache Nerven

Passend zur Jahreszeit sorgte der HC Tiroler Wasserkraft nicht nur für heiße Szenen auf dem kalten Eis der Wasserkraft Arena und das am laufenden Band, sondern auch für stete Wechsel an der Tabellenspitze. Beispiele gefällig? Zunächst schossen die Tiroler den regierenden Meister Vienna Capitals aus der restlos ausverkauften Innsbrucker Arena und stürmten mit diesem Triumph an die Spitze. Zwei Tage später mussten sich Elik und Co. in Klagenfurt nach torlosen 65 Minuten im Penaltyschießen knapp 1:2 geschlagen geben, wodurch die Roten Bullen aus Salzburg Platz eins eroberten, weil sie in Villach mit 3:2 gewannen.

 

Damit indes war das muntere Wechselspielchen an der Spitze noch lange nicht beendet. Die Innsbrucker nützten die Spielpause der Salzburger quasi eiskalt aus, fertigten in einem echten Eishockey-Thriller die Black Wings mit 4:3 nach Penalty-Dramatik ab. Die 3300 Fans in der Wasserkraft Arena wären Kopf gestanden, wenn es möglich gewesen wäre, so verrückt verlief die Partie. Nach torlosem erstem Abschnitt führte der HCI nach 40 Minuten mit 2:0, ehe die Linzer aufs Gas drückten und bis wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit 3:2 voran lagen. Dann fuhr Goalie Dalpiaz vom Eis und Pusnik wühlte den Puck ins Tor zum 3:3, Riesenjubel, ehe die Dramatik ungeahnte Ausmaße erreichte, auch im Penaltyschießen wähnten die Gäste sich schon auf der Siegerstraße – doch dagegen hatte der an diesem Tag überragende Pusnik etwas einzuwenden, versenkte den letzten Penalty eiskalt zum 4:3.

 

Die Freude über den erneuten Sprung auf Platz eins dauerte jedoch nicht lange, denn ausgerechnet bei Innsbrucks Eishockeylegende Greg Holst, der als Villacher Trainer amtet, gab es die nächste Abfuhr für Dalpiaz und seine Kollegen. Dabei war es zwei Drittel lang eine ausgezeichnete Vorstellung der Innsbrucker, die in diesem hart und schnell geführten Spiel mehr als ebenbürtig waren, ehe die verhängnisvolle 43. Minute anbrach. Erst nützte VSV-Verteidiger Elik eine Chance zum 2:2, nur 20 Sekunden später riss Brown die HCI-Truppe mit dem brutalen 3:2 aus ihrem Tiefschlaf. Den stürmischen Bemühungen um den Ausgleich ließen die Gastgeber noch zwei Tore zum 5:2 folgen. Ein bitteres Erwachen, vor allem auch deshalb, weil im darauf folgenden Spitzenspiel in Innsbruck eine Riesenlücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffte. Pepi Pancheri, Innsbrucks Kassier, raufte sich die ohnehin schütteren Haare, weil die große Halle gegen Salzburg nicht zu Verfügung stand, ergo kamen nur 3300 in den Genuss einer Partie, die alles hielt, was sich die Fans davon versprochen hatten. Es war von Beginn an ein offener Schlagabtausch, in dem prickelnde Szenen bis zur 30. Minute abwechselten. Dann servierte Todd Elik mit einem Fehlpass in der eigenen Zone Trattnig das 1:2 und damit war es um die Gastgeber geschehen, die Bullen konterten klassisch, gewannen mit 5:1 und in Innsbruck herrschte plötzlich die allgemeine Verunsicherung. Nicht zuletzt weil es nur zwei Tage nach dieser Pleite gegen den Tabellenführer auch ein 1:4 in Graz gegen den Tabellenletzten setzte. Bis auf Torhüter Claus Dalpiaz, der im zweiten und letzten Drittel eine noch höhere Niederlage verhinderte, erreichte kaum ein HCI-Crack auch nur annähernd seine Normalform. Von der Spitze war man plötzlich weiter entfernt denn je …

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