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Emanuele Negrini und Gerrit Glomser
Foto: Lorenzi

Dieser Ötzi lebt immer noch

Was für ein Jubiläum. Der 25. Ötztaler Radmarathon brachte einen packenden Zielsprint, viel Nässe und Kälte und noch mehr stolze Finisher. Nachdem sich 3908 Radbegeisterte um 6.30 Uhr bei acht Grad Celsius in Sölden in den Sattel geschwungen hatten, lieferte sich gut sieben Stunden später ein elitäres Duo gleicherorts einen packenden Zielsprint um den Lorbeerkranz.

 

Den durfte sich nach exakt 7:12,29 Stunden und einem beeindruckenden Stundenmittel von 33 km/h der Italiener Emanuele Negrini umhängen lassen. Nicht zuletzt aufgrund der besseren Ortskenntnisse rang der Zweite der vergangenen beiden Jahre den Salzburger Gerrit Glomser um Radlänge nieder.

 

Als wären die mit fünf Pässen und 5500 Höhenmetern gespickten 238 Kilometer nicht respekteinflößend genug, regnete es zwischenzeitlich nach Noten, gab es kalt-warm für die Pedalritter, die sich Kilometer für Kilometer ihren Grenzen näherten, um diese gelegentlich zu überschreiten und völlig entkräftet im Besenwagen (blauer Ford Transit) Platz nahmen. An der Spitze tobte jedenfalls ein regelrechtes Ausscheidungsrennen. Bis zum Brenner kristallisierte sich eine 200-köpfige Spitzengruppe heraus, die beim Aufstieg zum Jaufenpass gnadenlos in ihre Einzelteile zersplitterte.

 

Schließlich prägte eine Acht-Mann-Spitzengruppe die Szenerie, ehe sich der spätere Sieger Negrini und Glomser absetzten und sich im Aufstieg zum Timmelsjoch nichts schuldig blieben. Der Rest ist bekannt. Zu den Tirolern: 387 waren am Start. Die Besten: Lokalmatadorin Constanze Falkner (Ötzi Radteam Umhausen) als glänzende Fünfte und Peter Nimmrichter (Die Stubaier) als stolzer 20.

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